Wirecard: Nach Merkel & Scholz nun Söder: Was gibt es zu verheimlichen?

Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident, hat sich in der Corona-Krise besonders hervorgetan. Neben Merkel, Charité-Drosten und RKI-Wiehler präsentierte sich Söder als den „starken Mann“ bei den Corona-Pressekonferenzen in Berlin. Dementsprechend drastisch sind die Corona-Maßnahmen in Bayern, verglichen zu anderen Bundesländern, ausgefallen.

Söder, der sich bei der gestrigen Pressekonferenz erneut autoritär und warnend gab (Zitat: „Die eigentliche Gefahr ist der Leichtsinn bei privaten Versammlungen. Wir versuchen uns gut auf die Urlaubsrückkehrer vorzubereiten“), sorgte bereits durch die nicht nachvollziehbare Verlängerung der Maskenpflicht in Bayern für Unmut. Diese wurde aber zumindest für die AfD nachvollziehbar, als diese einen Zusammenhang zwischen der Nürnberger Firma Baumüller Services – die Faceshields produziert – und der Verlängerung der Maskenpflicht herstellte. Der Vorwurf der Vetternwirtschaft und Ausnutzung der Maskenpflicht stand im Raum, denn die Firma Baumüller Services ist eine Tochter der Firmengruppe Baumüller und diese gehört der Familie der Frau des Ministerpräsidenten, Karin Baumüller-Söder.

Söder ist aber offenbar nicht nur in private Vetternwirtschaft verwickelt, sondern auch in den milliardenschweren Wirecard-Skandal. Damit ist er nicht alleine, denn der Vorwurf der Verwicklung in den Betrugsskandal steht auch im Zusammenhang mit Olaf Scholz und der Bundeskanzlerin höchstpersönlich im Raum. Wie sich Mitte Juli herausstellte, wusste Finanzlobbyist Olaf Scholz mindestens seit Februar 2019 von den Betrugsvorwürfen gegenüber Wirecard – nicht der erste Finanzbetrug, von dem Olaf Scholz wusste und dennoch nichts dagegen unternahm https://www.watergate.tv/wirecard-olaf-scholz-wusste-schon-laenger-von-dem-finanzsumpf/.

Auch die Kanzlerin höchstpersönlich ist offenbar in den Wirecard-Skandal verwickelt. Merkel hat sich noch im September 2019 dafür stark gemacht, dass der Zahlungsdienstleister Wirecard am chinesischen Markt Fuß fassen kann, nur wenige Tage bevor Merkel Wuhan besuchte und kurz vor dem Ausbruch des Corona-Virus https://www.watergate.tv/betrugsfall-wirecard-merkel-setzte-sich-fuer-skandal-unternehmen-ein/.

Nun fordert SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil Aufklärung bei der Frage, welche Kontakte die bayerische Landesregierung zu Wirecard hatte. Denn das bayerische Finanzamt ist jahrelang für das Unternehmen aus der Region zuständig gewesen. Klingbeil forderte Söder auf, sämtliche Verbindungen der Staatsregierung zu dem bayerischen Unternehmen offenzulegen, denn als bayerischer Finanzminister war Söder viele Jahre direkt zuständig. Die Verantwortung der bayerischen Staatsregierung und der CSU beim Wirecard-Skandal sei noch nicht ausreichend beleuchtet worden, sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Mit Olaf Scholz, der an die Spitze dieser Aufklärung gestellt worden ist, hat man den Gärtner zum Bock gemacht. Eine Groteske, wie sie beinahe nur in der BRD vorkommen kann. Wie es aussieht, ist nicht nur die Berliner Regierung tief in den milliardenschweren Betrugsskandal verwickelt, sondern auch die bayerische Staatsregierung. Ob wir jemals die ganze Wahrheit erfahren werden und die Betrüger zur Rechenschaft gezogen werden?

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