Wird jetzt der deutsche Deep State aufgeräumt? Ermittlungen zu Geldwäsche-Skandal bei der Deutschen Bank

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Erst vor einem halben Jahr wurde bei der Deutschen Bank eine geheime Großrazzia durchgeführt. Kriminalpolizei und Steuerfahndung untersuchten die Firmenzentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Beamte durchsuchten Büros in den verglasten Doppeltürmen.

Hintergrund der Razzia war ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung gegen Kunden der Bank. Ermittelt wurde gegen acht vermögende Privatpersonen. Mindestens vier von ihnen sollen mit Hilfe der Deutschen Bank Steuergelder hinterzogen haben. Die Deutsche Bank gab offenbar die geforderten Dokumente heraus.

Nun steht die Deutsche Bank erneut im Fokus der Ermittler. Sie hat vergangene Woche erneut Besuch von Strafermittlern bekommen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das BKA ermitteln im Zusammenhang mit dem Danske-Fall bei der Deutschen Bank. Der Danske-Fall gilt als einer der größten Geldwäsche-Fälle der Geschichte. Es geht um bis zu 200 Milliarden Euro aus angeblich dubiosen russischen Quellen.

Bei der Person, gegen die ermittelt wird, soll es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter der Bank handeln. Zu einer förmlichen Untersuchung sei es nicht gekommen, so Medienberichte, denn die Bank habe die erforderlichen Unterlagen freiwillig herausgegeben. Lange Zeit war überhaupt nicht bekannt, dass die Behörden gegen die Deutsche Bank ermitteln.

Bei dem Danske-Fall geht es um den bislang größten bekannten Geldwäsche-Skandal der Geschichte. Die dänische Bank soll von 2007 bis 2015 bis zu 200 Milliarden Euro aus russischen Quellen gewaschen und in die USA überwiesen haben. Den Großteil mit Hilfe der US-Niederlassung der Deutschen Bank. Das deutsche Institut habe dabei als sogenannte Korrespondenzbank agiert, so Medienberichte.

Parallel zu den Ermittlungen in Frankfurt wurde bekannt, dass der ehemalige Chef der Danske Bank in Estland tot aufgefunden wurde. Die Geschichte ist ausgesprochen dubios. Wir werden die Hintergründe weiter verfolgen, da hier die Geldindustrie dieses Landes im Fokus steht. 

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