Wie „versprochen“: Merkel will länger schließen

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Der Lockdown in Deutschland ist fast zur guten Gewohnheit geworden. Die Kanzlerin hat vor den Gesprächen am Mittwoch, den 10.2., offenbar ihre Vorstellungen schon einmal dargelegt: Wir sollen alle noch weiter ein Leben praktisch im Gefängnis fristen. Nun sei es wichtig, die Zeit zu nutzen, die uns noch bleibt, bis die britische Variante des Corona-Virus die Oberhand gewinnen könnte. Dies sagte sie offenbar in einer Sitzung der Unions-Fraktion und lässt sich dafür von der dpa (lt. „Welt“) zitieren.

„Grundsätzlich“ müssen die Kontaktbeschränkungen beibehalten werden

Die Kanzlerin ist der Auffassung, dass es „grundsätzlich“ darum ginge, die Kontaktbeschränkungen beizubehalten. Sie wolle mit „jeglichen Öffnungsschritt bis zum 1. März warten“, so Merkel. Für Eltern und andere Betroffene sei dies schwer (Frage: wer könnte den nicht betroffen sein). Dann aber könne man endlich die Öffnungsschritte mit „besserem Gewissen machen“, so die Kanzlerin.

Sie geht im übrigen davon aus, die britische Variante des Virus werde in wenigen Wochen auch bei uns im Land die Oberhand haben. Aktuell hatte sie angegeben, die Variante werde zu 20 % in Deutschland umlaufen. Dabei lässt sich die Kanzlerin auch nicht von sinkenden Inzidenzwerten bremsen. Sie wolle die Lockerungen nicht nur „vom Unterschreiten des Inzidenzwertes 50 abhängig“ machen, heißt es nun (nachdem es wochenlang vorher anders hieß…). Vielmehr müsse auch der R-Wert auf weniger als 0,7 sinken.

Dieser R-Wert ist der Indikator dafür, wie viele Menschen ein Mensch ansteckt – statistisch betrachtet. Ralph Brinkhaus, Fraktionsvorsitzender der Union im Bundestag, sieht mögliche stufenweise Lockerungen bei Unterschreiten von Inzidenzwerten wie 50, 35 sowie zehn. Ziel sei es, wieder in einen Inzidenzbereich von unter zehn zu kommen. Sollte dies stimmen, dann wird es einige Zeit dauern, bis richtig gelockert wird- freuen Sie sich auf einen langen Winter.

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