Weihnachten im Merkel-Land: Viele Kinder und Jugendliche bei den Tafeln

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Die Weihnachtsstimmung in Deutschland war relativ verhalten optimistisch. Die Wirtschaftsdaten sind nicht so schlimm wie im Herbst befürchtet, allerdings auch nicht nachhaltig gut. Nun zeigt sich, dass die Merkel-Regierung auch in der Armutsbekämpfung nicht weiter vorankommt. Der Bundesvorsitzende von „Tafel Deutschland“, Jochen Brühl, verwies im Frühstücksfernsehen von „RTL/n-tv“ darauf, dass mehr als 500.000 Kinder und Jugendliche über eine der Einrichtungen der „Tafeln“ in Deutschland versorgt würden.

Alarmierende Zahlen

Die Zahlen würden seine Organisation „besorgen“, so der Funktionär. Die Armut würde zwar punktuell zurückgehen, in „bestimmten Regionen“ allerdings würde sie sogar zunehmen. Es sei wichtig, dass die Gesellschaft wie auch die Politik die Menschen weiterhin beachteten. Als fatal könne sich erweisen, dass „Armut“ dazu neige, „sich zu vererben“. Die Schlussfolgerung:

„Wir müssen sehen, dass Kinder und Jugendliche, die jetzt bei den Tafeln sind, die Altersarmen von morgen sind.“

Denn die Rente beginne bereits im Erwerbsleben. Die Grundrente also sei ein „Pflästerchen“, während es darauf ankomme, Menschen arbeiten zu lassen und ihnen Zugang zu den Rentensystemen zu verschaffen. Staat und Gesellschaft müssten in diesem Punkt „nachjustieren“, heißt es.

Die Zahlen und das Bedenken passen in das Bild, das Kritiker der Merkel-Regierung(en) seit Jahren zeichnen: Die Armut nimmt strukturell zu. Das bedeutet: Immer mehr Menschen verarmen im Alter, immer mehr Menschen sind aber auch deshalb arm, weil sie während der Zeit des möglichen Erwerbslebens entweder arbeitslos waren oder deutlich zu wenig verdient haben. Die isolierte „Grundrente“, erfunden in dieser Form von der SPD, ist vor diesem Hintergrund ein reines Wahlgeschenk. Wer 35 Jahre lang oder länger in die Systeme einzahlen konnte, wird auf das Niveau der Grundsicherung gehoben. Wie es gelingt, an der Produktivität der Gesellschaft insgesamt teilzuhaben und somit auch für das Alter vorzusorgen, hat die SPD seit längerer Zeit nicht mehr in der Öffentlichkeit diskutiert. Olaf Scholz als Finanzminister schoss mit seinen Plänen dabei sogar noch den Vogel ab. Wer privat in bestimmter Weise vorsorgt, sollte dafür noch mit einer Steuer bestraft werden, lesen Sie hier.

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