„Verkehrswende“ wird teuer – Spritpreise sollen um mindestens 85 Cent steigen

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Die zahlreichen Vorhaben der Bundesregierung unter Dauer-Kanzlerin Angela Merkel sind teuer – für den Steuerzahler. Watergate.tv berichtete. Nicht nur die Energiewende wird teuer. Auch die Rettung des Klimas, der Braunkohleausstieg und jetzt die „Verkehrswende“ werden teuer. Letztere soll laut einer Expertenkommission des Bundesverkehrsministeriums mindestens 120 Milliarden Euro kosten.

Als „Verkehrswende“ wird die Umstellung vom Verbrennungsmotor zur E-Mobilität bezeichnet. Die sogenannte „Expertenkommission“ hat einen Plan dafür entwickelt, wie die Emissionen im Verkehrssektor binnen elf Jahren fast halbiert werden können, berichtet das „Handelsblatt“.

Allein 12 Milliarden Euro soll der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kosten. Doch die Maßnahmen, um die Emissionen bis 2030 um die vorgegebenen 42 Prozent zu senken, zu denen auch effizientere Verbrennungsmotoren oder die Förderung von Bio-Kraftstoffen zählen, reichen nicht aus, so die Experten. Von den einzusparenden 55 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr bleibt nach Ansicht der Expertenkommission immer noch eine Lücke von 23 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr zu schließen. Diese soll durch eine höhere CO2-Bepreisung geschlossen werden. Höhere CO2-Preise seien dafür geeignet, den Antriebswechsel zu beschleunigen, so die Experten des Bundesverkehrsministeriums.

Als erste Maßnahme sollen die Spritpreise deutlich steigen. Ab 2023 bis 2030 sollen die Preise, je nach Berechnung, zwischen 20 und 85 Cent pro Liter Benzin steigen. Eine flächendeckende CO2-Bepreisung fordert inzwischen selbst die Union in ihrem Europawahlprogramm. Die Bundesregierung will zudem bis Ende dieses Jahres ein Gesetz verabschieden, mit dem die Klimaschutzziele 2030 „verbindlich erreicht“ werden sollen.

Machen Sie sich also auf viele weitere Kostensteigerungen in den nächsten Jahren gefasst. Es geht den Bürgern erneut an den Geldbeutel. Damit die Industrie kräftig an der Verkehrswende verdient. Dem Klima ist’s egal, ob Deutschland CO2 einspart. Das ändert sich sowieso permanent – ob mit oder ohne CO2-Ausstoß.

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