Vereinte Nationen (UN) bekennen sich zu Antifa

Dieser Tage tritt immer offener zutage, welche Organisationen miteinander zusammenhängen. Nicht nur in der Politik (Grüne, SPD, Linke, Angela Merkel) gibt es Antifa Unterstützer – immer mehr Organisationen bekennen in der aktuellen Lage Farbe und machen deutlich, welch Geistes Kind sie sind. Die Vereinten Nationen (UN) haben auf Twitter überraschend einen Tweet veröffentlicht, auf dem sie offen ihre Sympathie für die Antifa demonstriert haben.

Das offizielle Twitter-Account des Büros der UN in Genf twitterte am Freitag eine Antifa-Flagge und „drückte seine Besorgnis“ darüber aus, dass die Bewegung von US-Generalstaatsanwalt William Barr als Terrororganisation eingestuft werden könnte. US-Präsident Donald Trump hatte vor kurzem angekündigt, die gewalttätige und anarchistische Antifa als Terrororganisation einstufen zu wollen.

„UN-Menschenrechtsexperten äußern sich zutiefst besorgt über eine kürzliche Erklärung des US-Generalstaatsanwalts, in der er die Antifa und andere antifaschistischen Aktivisten als inländische Terroristen bezeichnet und sagt, dass dies die Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung im Land untergräbt“, twitterte das UN-Büro in Genf.

William Barr sagte: „Wir haben einige Untersuchungen im Gange, sehr fokussierte Untersuchungen zu bestimmten Personen, die mit der Antifa in Verbindung stehen“, sagte Barr in einem Interview mit Fox-News. „Die Gewalt, die von der Antifa und anderen ähnlichen Gruppen im Zusammenhang mit den Unruhen angezettelt und ausgeführt wird, ist innerstaatlicher Terrorismus und wird entsprechend behandelt werden“, sagte Barr.

Die Vereinten Nationen haben mit ihrem Tweet offenbar versucht, den Präsidenten und seinen Generalstaatsanwalt zu rügen. Der ungewöhnliche UN-Tweet und die UN-Erklärung wurden in den sozialen Medien heftig kritisiert, unter anderem auch von Journalisten. So schrieb ein Journalist des One America News Network OAN: „Die Vereinten Nationen decken eine internationale Extremistengruppe, die gewalttätigte Aufstandsangriffe in ganz Nordamerika und Europa durchgeführt hat. Die UNO hat sie gerade unterstützt.“

Viele andere forderten auf Twitter, sich von der UNO zu distanzieren. US-Außenminister Mike Pompeo stellte den UN-Menschenrechtsrat zur Rede und verurteilte die „Heuchelei“ des UN-Gremiums, Washington in Rassenfragen zu belehren und gleichzeitig ein „Hort für Diktatoren zu sein“. „Wenn der Rat ehrlich wäre, würde er die Stärken der amerikanischen Demokratie anerkennen und autoritäre Regime auf der ganzen Welt dazu drängen, ihre Nationen denselben hohen Standards der Rechenschaftspflicht und Transparenz zu verpflichten, die wir Amerikaner ans uns selbst stellen“, sagte Pompeo.

Nach den heftigen Reaktionen auf Twitter löschten die Vereinten Nationen den Tweet.

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