UNFASSBAR: Stadtteil in Bulgarien heißt „Dortmund“ – Der Kindergeldskandal

Inzwischen ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass in Deutschland ein massiver Kindergeldskandal tobt. Immer mehr Menschen scheinen sich hier anzumelden, Kinder in Osteuropa zu haben und das entsprechende Kindergeld einfach zu überweisen. Nun stellt sich heraus, dass beispielsweise im bulgarischen Plowdiw ein Stadtteil sogar „Dortmund“ genannt wird. Nach der Stadt in Deutschland, in die es viele Menschen zieht. Weil die Kindergeld-Überweisung hier offenbar ganz besonders gut klappt. Dies stellte jetzt die „Bild“-Zeitung dar. Die Stadt Dortmund weiß nach diesen Angaben jedenfalls nichts. Noch nicht.

Mehr Bulgaren in Dortmund

In Dortmund scheint es immer mehr Bulgaren zu geben. Offiziell sind es Ende 2015 2988 gewesen, Ende 2017 dann sollen 3718 Menschen in Dortmund bulgarischen Ursprungs gewesen sein. Dies entspricht einem Plus in Höhe von mehr als 20 %. Ungewöhnlich.

Insgesamt sind nach Angaben aus dem „Focus“ im Land Nordrhein-Westfalen im Juli 2018 3,433 Millionen Kinder kindergeldberechtigt gewesen. Davon sind 759.291 Ausländer gewesen. 20.499 Kinder kommen aus Bulgarien, aus Rumänien sind es 29.112 Kinder.

Aus der Türkei kamen 203.908 Kinder, aus Polen 53.892 Kinder, aus Serbien 24.157 und aus Italien 31.362 Kinder.

Bundesweit ist die Zahl der anspruchsberechtigten Kinder aus Bulgarien seit Ende 2010 bis Ende 2017 von 9.488 auf insgesamt 78.038 Kinder angestiegen. Das ist mehr als eine Versiebenfachung. Die Anzahl rumänischer Kinder kletterte von 23.843 im Jahr 2012 auf nunmehr 126.963 Kinder. Dies ist eine Zuwachsrate von mehr als dem Fünffachen.

Nicht alle Kinder leben außerhalb Deutschlands, allerdings reicht es für den Kindergeldanspruch, dass die betreffenden Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten. Die Kinder können dann im Ausland leben. Dies löste jüngst die Debatte aus.

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