UNFASSBAR: HEIKO MAAS erinnert am Widerstandstag zum 20. Juli an Widerstand gegen „Rechtspopulisten“

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Heiko Maas, der eigentlich Außenminister ist und nicht Innenminister, Kanzler oder Moralminister, hat am 20. Juli dagegen aufgerufen, dass Rechtspopulisten sich am 20. Juli den Widerstand gegen das Nazi-Regime zu eigen machen. Erstaunlich, denn den Begriff Rechtspopulisten verwendet der früheren Justizminister an sich vollkommen frei. Rechtspopulisten sind an sich aus seiner Sicht die „Wutbürger“. Also diejenigen, die er auch im Netz sperren ließ. Ein erstaunlicher Versuch, gleich alles und jeden in Geiselhaft zu nehmen, so die Kritiker.

Maas verwechselt alles

Stauffenberg und andere Widerständler aus der Wehrmacht hatten versucht, den Reichskanzler umzubringen. Am 20. Juli 1944 wurden sie am Sitz des heutigen Bundesverteidigungsministeriums dafür hingerichtet.

Seit vielen Jahren gedenkt die Bundesrepublik Deutschland diesem Widerstand und – wenn schon von Vereinnahmung gesprochen wird – macht sich diesen zu eigen. Ganz ohne Risiko. „Äußern wir uns differenziert, wenn Nationalisten allzu einfache Lösungen vorgaukeln“, ließ er nach Angaben der „Tagesspiegel“ sein Publikum wissen.

Dies sei ein Appel für ein geeintes Europa gewesen, heißt es. Dieses geeinte Europa sei auch „ein Wunsch der Widerständler“ von einst, heißt es. Dies jedoch ist eine weitere undifferenzierte Vereinnahmung, die der frühere Justizminister offenbar vornimmt. Denn ob sich Stauffenberg und Co. die heutige EU gewünscht hätten, ist naturgemäß vollkommen offen. Denn die EU ist erst nach dem zweiten Weltkrieg u.a. durch Winston Churchill gegründet worden. Es mag auch sein oder nicht sein, spielt jedoch keine Rolle beim Gedenken an den Widerstand.

Die Vereinnahmung durch „Rechtspopulisten“ bezieht sich nach Meinung der Redner auf eine Flagge, die „oft bei Pegida-Demos“ zu sehen sei.

Reine Symbolpolitik offenbar, denn auch diese Flagge als Verweis auf den Widerstand mit sich zu führen, ist eine Vereinnahmung, die weder bestätigt noch widerlegt werden könne. Keine Frage – aber weshalb muss auch Maas wieder alles und jeden für sich und seine Zensursache vereinnahmen? In welcher Funktion?

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