Trump verklagt „Washington Post“ wegen „Falschaussagen und Verleumdung“

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Nachdem Trump die bekannte amerikanische Tageszeitung „New York Times“ (NYT) vor wenigen Tagen wegen „wissentlich falschen und verleumderischen Aussagen über den Präsidenten“ verklagt hat, folgte nun wenig später die Klage gegen die berühmte „Washington Post“. Vergangenen Mittwoch hatte das Trump-Team in der beim Gericht eingereichten Klageschrift die NYT auf Schadenersatz verklagt.

In der Klage gegen die NYT geht es um einen Beitrag vom 27. März 2019. Der Autor argumentierte dort, es habe vor der Wahl 2016 keine Notwendigkeit für detaillierte Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Russland gegeben, weil es eine „übergreifende Abmachung“ gegeben habe: Eine neue Russland-Politik einer künftigen Trump-Regierung im Gegenzug für Moskaus Unterstützung im Wahlkampf gegen Trumps Herausforderin Hillary Clinton.

Die Zeitung sei sich bewusst gewesen, dass diese Aussagen falsch und verleumderisch waren und habe die Fake News dennoch veröffentlicht, um der Wahlkampagne Trumps absichtlich zu schaden, so die Vorwürfe. Zugleich habe die Zeitung die Wähler in die Irre geführt, so Trumps Team.

Jetzt hat das Wahlkampteam von Trump Klage gegen die Mainstream-Zeitung „Washington Post“ eingereicht. Die Zeitung habe „wissentlich falsche und verleumderische Aussagen veröffentlicht“, heißt es auch da in der Klageschrift. Die Zeitung kündigte an, sich gegen die Vorwürfe verteidigen zu wollen. Beide Zeitungen wurden auf Schadenersatz in bislang nicht bezifferter Höhe verklagt. Trump geht nun rechtlich gegen Medien, die Falschaussagen über ihn, sein Wahlkampfteam und seine Administration verbreiten und verbreitet haben, vor.

Die jetzige Klage prangert unter anderem einen Kommentar des Washington-Post-Autors Greg Sargent vom vergangenen Juni an. Die Kläger verurteilen die Aussage des Journalisten, die Trump-Kampagne im Jahr 2016 habe versucht, sich an einer Verschwörung für einen „umfassenden systematischen“ russischen Angriff auf die US-Wahlen zu beteiligen. Die Kläger weisen auch darauf hin, dass Sonderermittler Robert Mueller in seinem vorgelegten Abschlussbericht zur Russland-Affäre zu dem Schluss gelangt war, dass es keine Belege für illegale Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau über den US-Wahlkampf gegeben habe.

Das Gleiche könnte Trump auch deutschen Mainstream-Medien vorwerfen. Diese handelten und handeln wie die US-Mainstreammedien. Es gibt keine objektiven oder positiven Berichte über Trump und es werden sogar Fake News über den Präsidenten verbreitet, wie die Untersuchung des US-Botschafters in Berlin, Richard Grenell, ergeben hat. Der US-Botschafter hatte dem „Spiegel“ vorgeworfen, absichtlich falsche Geschichten und Protagonisten zu erfinden sowie „wichtige Details“ aus US-Berichten gefälscht zu haben. Hier finden Sie mehr dazu…

Schließlich musste der „Spiegel“ die Notbremse ziehen, und den „Meisterfälscher“ Claas Relotius entlassen. An der negativen, selektiven und manipulativen Berichterstattung des Magazins gegen Trump hat sich aber nichts geändert. Wenn Trump gegen US-Medien vorgeht, könnte er theoretisch auch gegen deutsche Medien vorgehen. Denn Kritiker sind der Meinung, dass die BRD eine reine US-Verwaltungsorganisation und noch immer ein von den USA besetztes, nicht-souveränes Land ohne Friedensvertrag sei.

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