Trump schützt Israel gegen den Iran – Flugzeugträger bleibt im Persischen Golf

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Donald Trump hat den Abzug des US-Flugzeugträgers „Nimitz“ aus dem Persischen Golf gestoppt. Das Verteidigungsministerium hatte angeordnet, das Schiff solle heimkehren. Trump reagiert damit auf die mögliche Bedrohung aus dem Iran, heißt es. „Iranische Drohungen gegen hochrangige US-Beamte“ seien ausgesprochen worden. Dies wiederum dürfte nach Meinung von Beobachtern lediglich ein Grund für die vermeintliche Kehrtwende sein.

Befürchtet wird offensichtlich, dass die aktuellen Entwicklungen in den USA, in denen sich Vieles auf das Treffen des Repräsentantenhauses am 6. Januar und die folgenden Tage konzentriert, ein Angriff auf Israel zumindest wahrscheinlicher sei. Auch Israel hat seine Verteidigungsbereitschaft jüngst erhöht.

Daher erklärt der US-Verteidigungsminister Chris Miller nun: „“Wegen der jüngsten Drohungen der iranischen Führung gegen Präsident Trump und andere Vertreter der US-Regierung habe ich der USS Nimitz befohlen, ihren routinemäßigen Abzug zu stoppen“.

Israel warnte

In Israel hat der Verteidigungsminister Benny Ganz kürzlich beschrieben, dass die Machtübergabe in den USA eine Operation ermöglichen würde. Dies, so Beobachter, sei durch den Iran praktisch zumindest indirekt bestätigt worden. So lauteten die Signale, die Führung beabsichtige nicht, einen Krieg zu beginnen. Man würde aber die Fähigkeit haben, bei einem Angriff selbst hart zurückzuschlagen.

Die Krise dreht sich u.a. um den Beginn der Urananreicherung an einer kerntechnischen Anlage auf 20 %. Insofern fürchten die USA das Risiko der weiteren atomaren Bewaffnung durch den Iran. Dennoch warnen nun nach den jüngsten Entwicklungen Verteidigungsexperten wiederum davor, mit der Präsenz des Flugzeugträgers zu einer Eskalation der Lage beitragen zu können. Bis dato ist noch nicht öffentlich geworden, wie die NATO und deren Verbündete die Operation der USA bewerten. Donald Trump wolle dem Iran gegenüber mit der neuen Wende, so eine Vermutung aus Asien, das Gesicht nicht verlieren, ohne aber selbst anzugreifen. Heiko Maas äußert sich nicht. 

 

 

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