Trotz Kälte: Zweite Großdemo in Wien gegen Corona-Maßnahmen

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Am Samstag vor zwei Wochen fand in Wien die erste, angemeldete Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen der österreichischen Regierung statt. Mindestens 100.000 Menschen sollen an der Kundgebung in der Wiener Innenstadt teilgenommen haben. Auch aus dem benachbarten Deutschland kamen viele Unterstützer nach Wien.

Die Demonstration verlief vollkommen friedlich, die Demonstranten hielten an verschiedenen Plätzen Kundgebungen und zogen auf dem Ring durch die Stadt. Die Demonstration wurde von der österreichischen Polizei begleitet, die sich im Vergleich zur Berliner Polizei sehr zurückhielt. Es kam weder zu Gewalt bei den Demonstranten noch bei der Polizei.

Die Proteste richteten sich nicht nur gegen die Corona-Maßnahmen, sondern gegen das System überhaupt. Die Demonstranten forderten, dass das Parteiensystem abgeschafft und ein vollkommen neues, vom Volk kontrolliertes basisdemokratisches System geschaffen werden müsse.

Innenminister wolle Demo verbieten

Dem österreichischen Innenminister von der ÖVP, Karl Nehammer, gefiel der „Ungehorsam“ der Bevölkerung offenbar nicht und erteilte er ein Verbot der für diesen Sonntag angekündigten zweiten Großdemonstration in Wien. Da das Demonstrationsrecht für die Bevölkerung verfassungsmäßig garantiert ist, meldeten die Organisatoren kurzerhand einen Spaziergang, eine Wallfahrt und einen Gottesdienst für den 31.01.2021 an. Die Polizei versuchte zunächst, die Demonstranten davon abzuhalten, auf den Kundgebungsplatz beim Kunsthistorischen Museum zu gelangen. Da immer mehr Demonstranten ankamen, musste die Polizei den Weg schließlich freigeben.

Später zog ein Großteil der Demonstranten um den Ring, durch die Innenstadt und schließlich auch in die äußeren Bezirke der Stadt. Die Polizei hatte zunächst versucht, den Durchgang über den Ring abzuriegeln, musste aber schließlich aufgeben, weil immer mehr Menschen nachdrängten. Zwar griff die österreichische Polizei dieses Mal härter durch, aber zu solchen unschönen Szenen wie in Berlin, wo Menschen regelrecht niedergeprügelt und brutal abgeführt worden sind, ist es in Wien nicht gekommen. Offenbar steht die Polizei dort trotz aller vom Innenminister erhaltenen Befehle mehrheitlich auf der Seite der Bevölkerung.

Mehrere zehntausend Menschen fanden sich auch dieses Mal wieder in Wien ein, auch aus Deutschland kam wieder Unterstützung und Augenzeugen berichteten, dass sich viele Familien mit Kindern der Demonstration angeschlossen hätten. Die Demonstration war vor allem von Rufen wie „Kurz muss weg“, „Frieden, Freiheit, Souveränität“ und „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ geprägt. Die Demonstration zog sich bis in den Abend hinein und blieb überwiegend friedlich.

Einige Polizeieinheiten zogen sogar ihre Helme ab, solidarisierten sich mit den Demonstranten und zogen mit ihnen durch die Straßen. Menschen und Familien, die sich um ihre Freiheitsrechte, Grundrechte und ihre Existenz Sorgen machen, haben teilgenommen.

 

 

Mainstream-Medien wie der ORF berichteten, die Demonstration sei um 13 Uhr aufgelöst worden. Life-Berichte zeigten jedoch, dass die Demonstranten bis spät in den Abend friedlich durch die Stadt zogen. Zwar versuchte die Polizei, die Demonstranten immer wieder einzukesseln und ein Durchkommen zu verhindern, doch die Menschen suchten sich Wege, um weiter durch die Stadt zu ziehen.

Mindestens zwei Journalisten sind jedoch gewaltsam von der Wiener Polizei festgenommen worden, wie das kurze Video zeigt. Offenbar musste ein Exempel statuiert und den autoritären Anordnungen des österreichischen Innenministers demonstrativ Folge geleistet werden. Wie es hieß, setzte die Polizei am Abend teilweise auch Tränengas ein, um die Demonstration aufzulösen.

Auch in den Niederlanden, in Paris und in Dänemark war es vergangene Woche wieder zu Protesten gegen die Diktatur-ähnlichen Corona-Maßnahmen gekommen, teilweise zu heftigen und gewaltsamen Protesten, begleitet von Gewalt und Brandschatzung. Wenn es zu Bürgerkriegen und Gewalt in Europa kommen sollte, sitzen die Verantwortlichen in den jeweiligen Regierungen. Die Menschen verlieren durch die Corona-Maßnahmen zusehends ihre Existenz und ohne Finanzhilfen oder die Beendigung der Lockdowns ist ein Überleben nicht möglich.

Live-Stream Wien-Demo am 31.01.2021:

https://www.youtube.com/watch?v=hU2cfAj3nek&feature=youtu.be

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