Thunberg & FFF: Jetzt werden Konzerne und Promis direkt angegriffen

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Die deutsche Organisatorin der „Klimabewegung“ „Fridays for Future“, Luisa Neubauer, hat den Siemens-Konzern angegriffen, weil Siemens in Australien als Zulieferer für das Kohlebergwerk Carmichael in Australien fungieren will. Nach einem Gespräch mit dem Konzern-Chef Joe Kaeser bot dieser, wohl in geistiger Umnachtung, der „Klimaaktivistin“ einen Posten im Aufsichtsrat des Konzerns an. Neubauer und die Mitglieder der „Klimabewegung“ sind der Ansicht, die australischen Buschbrände seien das Resultat des menschengemachten Klimawandels – bzw. behaupten dies aus Gründen, die wir auf Watergate.tv bereits mehrfach darlegten.

Siemens entschied sich entgegen der Proteste von Seiten der „Klimaschützer“ an der Zulieferung für das Bergwerk in Australien festzuhalten. Neubauer reagierte umgehend mit heftiger Kritik auf die Entscheidung Kaesers: „Joe Kaeser macht einen unentschuldbaren Fehler. Diese Entscheidung ist aus dem Jahrhundert gefallen. Statt Verantwortung für das Pariser Klimaschutz-Abkommen zu übernehmen, gefährdet Siemens das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad einzudämmen.“

Die Organisation „Fridays for Future“, die u. a. von George Soros finanziert wird, rief zu elf spontanen Demonstrationen gegen Siemens auf, wie Neubauer auf Twitter bekanntgab. Auch bei der Siemens-Hauptversammlung in München gab es Proteste. Neubauer twitterte, es „gehe nicht um irgendeinen Auftrag, sondern es gehe um 1,5 Grad, wovon sich mit dem Projekt in Australien verabschiedet werde. Es gehe um Zukunft und Verantwortung“, so Neubauer. Stattdessen „schlage Kaeser nun Profit aus diesem Katastrophen-Vorhaben“. Binnen zwei Stunden wurden Proteste im ganzen Land organisiert. Jedoch bekam FFF „nur“ sechs Protestversammlungen gegen Siemens zustande.

Indes mischte sich auch Greta Thunberg via Twitter in das Siemens-Bashing ein: „Am Montag werden sie ihre Entscheidung bekanntgeben. Bitte helft mit, sie dahin zu bringen, dass sie die einzig richtige Entscheidung treffen“, schrieb „Greta“. Thunberg greift nun neuerdings auch „Promis“ direkt an. Den Tennis Star Roger Federer attackierte Thunberg laut „The Express“ via Twitter, wegen seiner Geschäftsbeziehungen zur Schweizer Bank Credit Suisse. Denn schließlich investiere das Institut 57 Milliarden Dollar in die Suche nach fossilen Brennstoffen.

Während in Deutschland die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen, wird in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt gebaut, das aus fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten bestehen wird, das bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern soll. Kaeser und sein Konzern nun in der Öffentlichkeit angeprangert, kündigte an, ein wirksames Nachhaltigkeitsgremium schaffen zu wollen, um Umweltfragen in Zukunft besser zu managen: „Wir sehen, dass wir auch in direkte Beteiligungen bei kritischen Projekten besser verstehen und frühzeitig erkennen müssen.“ Die Widersprüche im gesamten Klimapaket und in der Klimapolitik zeigen wir hier detailliert auf – klicken Sie bitte.

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