„Sunday Times“: Merkel ist eine Gefahr

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Von der internationalen Presse erhält Angela Merkel immer mehr Kritik. Während die Kanzlerin bereits von der amerikanische „New York Times“ einige Male herbe Kritik einstecken musste, legte nun die britische „Sunday Times“ nach. Kurz vor Weihnachten musste Merkel erneut Kritik einstecken. Die Londoner Zeitung zeigte sich besorgt über den Zustand der europäischen Politik, vor allem aber auch über den der deutschen Politik. Zuletzt wuchs die Sorge über die deutsche Untätigkeit auf der Weltbühne.

Merkels Wahlerfolge als langjährige Kanzlerin müssten nun gegen schwere Fehleinschätzungen aufgewogen werden. Ihre Reaktion auf die Flüchtlingskrise 2015 habe den Zusammenhalt der EU untergraben. Ihr Einsatz für die Gaspipeline Nord Stream von Russland nach Deutschland sei eine Gefahr für Osteuropa. In diesem Punkt stimmen die Briten mit der Kritik aus Washington überein. Es ist offenbar nicht gerne gesehen, dass der amerikanische Vasallenstaat BRD Geschäfte mit Russland macht, ohne den „großen Bruder“ zu fragen.

Merkel werde die deutsche Politik in einem „traurigen Zustand“ hinterlassen, so die „Sunday Times“ weiter. In ihrer Kanzlerschaft falle der „Aufstieg der rechtsextremen Alternative für Deutschland“. Die Sozialdemokraten hätten sich in Merkels Auszeit für einen neuen Linksschwenk entschieden. In Europa werde Merkel nach ihrem Abtritt 2021 ein „Vakuum“ hinterlassen, so die Zeitung. Ein Vakuum, das der französische Präsident Macron bereits schon jetzt mit umfassenden EU-Reformen zu füllen versuche. Macron habe jedoch dabei vergessen, die großen Probleme im eigenen Land zu berücksichtigen, kritisiert die Zeitung.

Ähnlich offensiv kritisierte zuletzt auch die „New York Times“ die Politik Merkels. Es war die Rede von einer „Zombie-Koalition“, die „unfähig zu handeln und nicht willens zu sterben“ sei. Die „Sunday Times“ gilt in Großbritannien und Irland als größte sonntägliche Zeitung, deren politische Orientierung als Mitte-Rechts, also konservativ angegeben wird. Ihre derzeitige Auflage liegt bei rund 1,3 Millionen Exemplaren.

In Deutschland sieht man die Politik Merkels und die Existenz der AfD differenzierter. Merkel kommt bei der ausländischen Kritik noch zu gut davon. Die AfD, die vom Mainstream als rechtsextrem hingestellt wird, wird von vielen Menschen als Alternative zu der desaströsen Politik der GroKo, unter dem Einfluss der Grünen, angesehen – viele ehemalige CDU-Wähler wählen die AfD aus Überzeugung, einige auch aus Protest. Das Pipeline Projekt mit Russland hingegen wird von der Mehrheit der Deutschen begrüßt. Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich im Übrigen bessere und engere Beziehungen zu Russland. Mehr zur Merkel-Politik lesen Sie hier.

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