Soros gegen Redefreiheit in sozialen Medien

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Die Diskussion um Einträge, Kommentare und Beiträge in sozialen Medien wird wieder brisanter. Gerade angesichts der Corona-Berichterstattung, des Klimawandels oder gesellschaftlicher Einschränkungen spitzt sich die Debatte zu. Inzwischen wehren sich die sozialen Medien offenbar gegen die Gängelung von oben, die international orchestriert scheint. Wenn jetzt die Luft in diesem Zusammenhang enger wird, dann dürfte dies auch an dem Einfluss von George Soros liegen. Wir berichteten an anderer Stelle darüber…

Soziale Medien verteidigen sich…

„Was ist denn neuerdings mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg los? Zuckerberg sagte kürzlich, dass die soziale Medienplattform „Facebook“, die ja bekanntlich für Zensur steht, sich künftig für die freie Meinungsäußerung einsetzen müsse. Die bevorstehenden Schritte des Unternehmens zum Schutz der freien Meinungsäußerung würden aber „viele Leute verärgern“, so Zuckerberg. Er wolle nicht, dass seine Plattform dazu benutzt werde, „die Gesellschaft auseinanderzureißen, sondern dass das Social-Media-Unternehmen für die Redefreiheit einstehen müsse.“

„Das Letzte, was ich will, ist, dass unsere Produkte dazu benutzt werden, Menschen zu spalten. Wir werden die Inhalte, die wirklich schädlich sind, entfernen – aber diese Linie muss gehalten werden“, so Zuckerberg. Facebook dürfe nicht zu einem Zensur-Werkzeug verkommen. Denn das Unternehmen werde zunehmend dazu aufgefordert, eine Menge verschiedener Arten von Inhalten zu zensieren. „Es fühlt sich so an, als ob die Liste der Dinge, die man gesellschaftlich nicht sagen darf, immer länger wird. Und ich fühle mich nicht wirklich wohl dabei.“ Zuckerberg resümierte, er habe keine gute Arbeit geleistet, um der Welt zu vermitteln, was die Kernaufgabe des Unternehmens sei.

George Soros scheint etwas gegen die neuen Ambitionen Zuckerbergs zu haben. Der Milliardär sagte, dass Zuckerberg nicht mehr die „Kontrolle über Facebook“ haben solle. Zuckerberg verfolge die Interessen von US-Präsident Trump, es gebe offensichtlich eine „informelle Unterstützung“ zwischen den beiden. Die politischen Entscheidungen von Facebook kämen der politischen Werbung Trumps zugute. Die Interessen der beiden stimmten überein, so Soros.

In einer Kolumne in der „New York Times“ schrieb Soros, dass Zuckerberg deshalb die Leitung des Unternehmens Facebook abgeben solle – „falls nötig, müsse er dazu gezwungen werden“. Ein Sprecher des Facebook-Unternehmens bezeichnete die Behauptungen Soros‘ als „schlichtweg falsch“.“

Soros wiederholte seine Beschuldigungen gegen Facebook und die Leitung Zuckerbergs: „Er folgt nur einem einzigen Leitprinzip: Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Auf die eine oder andere Weise sollte er nicht mehr die Kontrolle über Facebook behalten.“

Im Januar 2018 beschuldigte Soros Facebook und Google, eine „Bedrohung“ für die Gesellschaft mit schädlichen Auswirkungen auf die Demokratie zu sein. Soros ist Trump-Gegner und versucht seit dessen Wahlkampf im Jahr 2016 gegen ihn vorzugehen. Da seine Versuche, Trump loszuwerden oder ihm zu schaden, erfolglos sind, geht er nun auf Facebook los. Soros behauptet, Facebook habe den Wahlkampf 2016 maßgeblich zugunsten Trumps beeinflusst.

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