Schmunzeln gegen die Feiertagseinsamkeit: Grüner Umweltminister – ein Raser

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Wir wünschen Ihnen auch einen angenehmen zweiten Weihnachtsfeiertag. Die Zeit wird vielleicht etwas zäher sein als in früheren Jahren. Die Feier fällt aus – u.a. dank der etablierten Politik. Die „Grünen“, eher „Frischlinge“ in dieser Verantwortung, haben sich kürzlich nach Kräften blamiert. Der Klimaschutz findet wohl ohne die Grünen statt – oder?

Wenn die Diskussion um die Corona-Pandemie in Deutschland eines Tages vorbei sein sollte, wird die Klimaschutz-Debatte den öffentlichen Raum einnehmen. Die EU bemüht sich jetzt schon um eine neue Politik und möchte den Ausstoß dem Vernehmen nach um 55 % reduzieren. Vor diesem Hintergrund dürften sich die „Grünen“ an sich Hoffnungen darauf machen, bei den kommenden Wahlen (Baden-Württemberg etwa oder im Bund – September 2021-) besonders gut abzuschneiden.

Die Hoffnung erhält einen kleinen Dämpfer. Ausgerechnet in Baden-Württemberg ist der Umweltminister des Landes als „Raser“ belangt worden.

Franz Untersteller: 177 km/h auf der Autobahn

Damit hat der Politiker Franz Untersteller durchaus hämische Kommentare auf sich gezogen. Er war auf der A8 in einer Zone, in der lediglich 120 km/h erlaubt waren, mit 177 km/h erwischt worden. Der „Spiegel“ merkt dazu an, dass Untersteller ein „Befürworter eines generellen Tempolimits von 130 Kilometern pro Stunde“ sei.

Dem Minister „tut es leid“, wie er offenbarte. Allerdings sieht er sich nicht seiner Glaubwürdigkeit beraubt. „Wenn ich mit erhobenem Zeigefinger als Moralapostel Politik machen würde, wäre das vielleicht so. Aber das tue ich nicht.“

Er hatte eigenen Angaben zufolge seinen Sohn besuchen wollen, der in Frankfurt am Main lebe. Er sei unterwegs zu seiner Familie gewesen und „hatte es eilig, ich habe die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht beachtet und die Straßenlage hat es erlaubt, schnell zu fahren.“ Künftig werde er auf die Verkehrssignale achten, versicherte er.

Er wird vier Wochen lang auf seine Fahrerlaubnis verzichten müssen und zwei Punkte beim Register in Flensburg kassieren. Zudem werden 240 Euro Bußgeld fällig. Ein bekannter deutscher Philosoph merkte einst an, „Menschliches, allzu menschliches“.

 

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