Schlimm: Gut 12.000 Menschen in Israel nach erster Impfung positiv getestet

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In Israel sind bis dato gut 2,2 Millionen Menschen mit dem Corona-Impfstoff in einer ersten Runde versorgt worden. Dabei haben sich gut 12.000 Menschen im Anschluss an die Impfung bei PCR-Tests als positiv gezeigt. Getestet wurden nach der Impfung allerdings nur 189.000 Menschen. Demnach haben 6,6 % der Menschen ein positives Ergebnis erhalten.

Auch 69 Menschen, die bereits zum zweiten Mal geimpft worden sind, wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Von den insgesamt positiv Getesteten nach der Impfung haben 1.410 Personen zwei Wochen nach der ersten Impfung den positiven Befund erhalten. Die Teilimmunität soll bereits nach gut 7 Tagen eintreten, ist hier aber – möglicherweise – nicht sichtbar gewesen.

Eine deutlich größere Teilimmunität geben die Hersteller BioNTech / Pfizer für den Zeitraum der Tage 15 bis 21 nach der ersten Dosis an. Wei sind die Zahlen zu bewerten?

Tatsächlich kann noch niemand daraus exakte Erkenntnisse schließen. Beachtlich hoch jedoch scheint die offenbar erzielte Positivrate von 6,6 % der Getesteten zu sein, die zuvor geimpft worden waren. Der Beauftragte Israels für das Coronavirus, Nachman Ash, wird in lokalen Medien so zitiert, dass eine Erstimpfung „weniger wirksam zu sein scheint, als wir dachten“. Der Schutz würde niedriger sein, als „von Pfizer dargestellt“. Nach zwei verabreichten Dosen aber würde der Impfstoff wunderbar funktionieren.

Darauf gibt es ggf. erste Hinweise. In Israel wurde eine Studie durch das Sheba Medical Center durchgeführt, das 102 Mitarbeiter des eigenen Krankenhauses untersuchte, denen bereits beide Dosen verimpft worden sind.

Danach sind sieben Tage nach der Verabreichung der zweiten Dosis 6-20 mal mehr Antikörper im Blut nachgewiesen worden als davor. Lediglich 2 Probanden sollen eine geringe Anzahl an Antikörper gezeigt haben.

Beobachter merken allerdings an, dass mit der deutlich höheren Anzahl an Antikörpern über die Langzeitwirkung und -folgen nichts gesagt werden kann. Auch die Infektiosität bleibt fraglich. Angaben zu möglichen Virenfunden bei den Geimpften wurden nicht gemacht – dies wäre entscheidend für die Infektiosität Dritten gegenüber.

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