„Rassismus“-Debatte um „Drei-Mohren-Apotheke“ und „Zigeunersauce“

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Die aktuellen „Rassismus“-Debatten, die in den Mainstream-Medien geführt werden, zeugen davon, dass sich diese Gesellschaft im Endstadium befindet. Was dieser Tage als „Rassismus“ bezeichnet wird, ist an Absurdität nicht zu toppen. Und das ist auch nicht mit dem Sommerloch zu erklären, denn diese Debatte wird bereits seit längerem geführt. Sie hat dazu geführt, dass sich eine „Mohren-Apotheke“ in Wien umbenannt hat. Der Druck auf die Besitzerin, der Name ihrer jahrhundertealten Apotheke sei „rassistisch“, war so groß, dass die sich entschied, die Apotheke umzubenennen.

Die Besitzerin sagte: „Meiner Meinung nach müssen wir respektieren, dass solche Begriffe verletzende Konnotationen auslösen, auch wenn wir persönlich angesichts der Geschichte des Begriffs anderer Auffassung sind“, sagte Teresa Marosi. „Man muss da Position beziehen und ich glaube, dass wir uns nicht mehr daran beteiligen sollten, solche Namen zu verwenden.“ Der 1350 gegründete Betrieb gehört zu den drei ältesten Apotheken der Stadt Wien. Ungefähr ab 1600 wurde sie Apotheke „Zum Schwarzen Äthiopier“ benannt, im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde „Zum Schwarzen Mohren“ daraus und im 18. Jahrhundert schließlich „Mohren-Apotheke“.

Die Besitzerin hatte den Namen ihrer Apotheke zunächst folgendermaßen verteidigt: „In Europa zur Zeit des Mittelalters war die Medizin noch völlig unentwickelt. Wirksame Heilmittel kamen aus Afrika und dem Orient“, sagte sie. Zu dieser Zeit hätten sich viele Apotheken Namen gegeben, die den Begriff Mohr enthalten. „Dies galt als Wertschätzung für die Heilkundigen und ihre Medizin. Wir wollen die Erinnerung an diese Heiler und ihre Heilkunst am Leben erhalten und damit auch in Erinnerung rufen, dass Heilkunst nicht nur in europäischen Klöstern zu finden war.“

Die „Anti-Rassismus“-Polizei wollte dieses Argument wohl aber nicht gelten lassen und erhöhte den Druck auf die Apotheken-Besitzerin, die schließlich unter dem sozialen Druck einknickte. Nun ist auch eine Apotheken-Besitzerin aus Hannover mit Rassismusvorwürfen konfrontiert. In Hannover heißt es, der Begriff „Mohr“ stehe „für eine bestimmte Rolle schwarzer Menschen“ und sei daher nicht tragbar. Die Inhaberin der Mohren-Apotheke wehrt sich gegen die Rassismus-Vorwürfe: Der Name habe mit der Tradition der Pharmazie zu tun, mit den Mauren, die ihre Heilkunst nach Europa gebracht hätten. Kein Apotheker würde seinem Betrieb einen Namen geben, der andere verletze, so die Rechtfertigung.

„Aktivisten“ fordern seit langem, dass solche Namen entfernt werden – auch Straßennamen wie „Mohrenstraße“ seien rassistisch und müssten entfernt werden. Die Rassismus-Debatte macht aber auch nicht vor Lebensmitteln halt. Vor wenigen Monaten ist bereits der „Sarotti-Mohr“ unter Beschuss geraten – nun hat es die „Zigeunersauce“ von Knorr erwischt. Vor dem Hintergrund der in diesem Land geführten Rassismusdebatte hat sich die Firma Knorr nun entschieden, die „Zigeunersauce“ umzubenennen: „In ein paar Wochen finden Sie dies als ‚Paprikasauce Ungarische Art‘ im Regal“, teilte der Konzern auf Anfrage von „Bild am Sonntag“ mit. „Da der Begriff ‚Zigeunersauce‘ negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr Sauce einen neuen Namen zu geben.“ Erstaunliche Auswüchse – weitere Beispiele finden Sie hier…

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