Prof. Homburg: Stiller Widerstand in der Bevölkerung groß

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Prof. Dr. rer. pol. Stefan Homburg ist Finanzwissenschaftler und Professor am Institut für Öffentliche Finanzen der Universität Hannover. Homburg ist einer der wenigen Menschen, der die von der Regierung getroffenen Corona-Maßnahmen und den Lockdown von Anbeginn an öffentlich und vehement kritisiert hat. Den Lockdown hält der von den Mainstream-Medien als „Verschwörungsmystiker“ bezeichnete Ökonom für „unverhältnismäßig“.

Prof. Homburg ist Mitglied der „Stiftung Corona-Untersuchungsausschuss“, welche von zahlreichen unabhängigen Wissenschaftlern und Fachleuten gegründet worden ist. Das Ziel des Untersuchungsausschusses ist es zu ermitteln, warum Bundes- und Landesregierungen beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für den Menschen hatten und haben. Die Stiftung fördert zudem wissenschaftliche Studien auf diesem Gebiet und hat am 6. Juli 2020 ihre Arbeit in Berlin aufgenommen.

In einem Interview mit „Tichys Einblick“ (TE) erklärte Prof. Homburg, dass er die Berechnungen des Robert-Koch-Instituts in Sachen Corona nachgerechnet habe und dabei zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sei als das vom Tierarzt Dr. Wiehler geleitete RK-Institut. Homburgs Argumente gegen die Maßnahmen der Regierungen basieren auf Fakten und Zahlen des RKI. Dennoch werden seine Argumente vor allem vom Mainstream oft nicht fachlich gekontert, sondern der Ökonom wird vor allem für seine vermeintlich politische Einstellung kritisiert und pauschal als Verschwörungstheoretiker diffamiert.

In Medien und Presse wird bereits spekuliert, ob und wann Homburg von der Uni Hannover entlassen werde oder ob er es schon sei, so TE.  Die Stellenausschreibung der Uni Hannover einer Professor für „Öffentliche Finanzen“ könnte dies vermuten lassen. TE hat bei Prof. Homburg nachgefragt: Demnach ist Homburg noch immer geschäftsführender Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen. Der Institutsleiter hat nach eigenen Angaben aber einen Antrag auf vorzeitigen Ruhestand gestellt – nähme er diesen zurück, würde er noch bis 2029 im Amt bleiben, so TE.

Nach Ansicht von Prof. Homburg denken viele Kollegen ähnlich wie er. Leider würden aber nur sehr wenige so sprechen wie er, geschweige denn öffentlich aussprechen, was sie wirklich über die von der Regierung getroffenen Maßnahmen halten, so Homburg. Der Ökonom befürchtet, dass die Corona-Maßnahmen dauerhaft als „Herrschaftsinstrument“ missbraucht werden könnten. Dieser Verdacht ist begründet….

https://www.watergate.tv/respekt-stiftung-richtet-unabhaengigen-corona-untersuchungsausschuss-ein/

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