Offene Drohung: EZB-Direktorin – Eurozone (wir) kämpfen lange mit den Auswirkungen…

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier war gleich zu Beginn der Corona-Krise positiv aufgefallen. Es würde kein einziger Arbeitsplatz bei uns durch den Lockdown bzw. andere Maßnahmen verloren gehen, meinte der Wirtschaftsminister. Unvergessen – aktuell werden etwa 4,5 Millionen Menschen in Kurzarbeit nicht wissen, wie es weitergeht. Einerlei: Jetzt wird der Ton rauer. Die EZB-Direktorin Isabel Schnabel sagt voraus, wir würden „noch lange mit den negativen konjunkturellen Auswirkungen der Virus-Krise“ zu tun haben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im gesamten Euro-Raum „Ende 2022 noch immer deutlich unterhalb des Wachstumspfads liegen, der noch im März prognostiziert wurde“, so Schnabel nach einer Meldung von Nachrichten.at

Plötzlich ist alles anders

Dies vernahm man in der Öffentlichkeit bis dato nicht so. Bis dato wird in erster Linie unterstellt, 2021 könne bereits ein Jahr der deutlichen Erholung werden. Dies scheint sich mit den Worten Schnabels jedenfalls nicht mehr so positiv zu entwickeln. Zudem meinte Schnabel, dass die Krise „bereits bestehende Unterschiede“ noch verstärken würde. Menschen mit geringeren Einkommen würden demnach also noch mehr Abstand zu den Vermögenderen haben. In Bildungsfragen, für Frauen und für Jüngere würden sich gleichfalls deutlichere Unterschiede ergeben.

Nicht davon ist bis dato ernsthaft in der Politik angekommen. Noch immer steht zu befürchten, dass die laufenden Maßnahmen bei den zu erwartenden höheren Positivzahlen auf Basis der enormen Testmenge noch länger aufrecht erhalten werden oder sogar noch die Verschärfung kommt, die Kanzlerin Angela Merkel bereits erwartet hatte. Die Kanzlerin hatte im Sommer damit gedroht, es könnten härtere Maßnahmen folgen. Es wäre erstaunlich, wenn dies nicht bald geschieht. Schon jetzt droht 50 % bis 60 % der Gastronomie das Aus. Das ist offenbar noch untertrieben. Kommt es zum Crash?

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