Öffentlich-Rechtliche Selbstfeier: Mehr GEZ, weil unsere Corona-Berichterstattung stark ist…

Die öffentlich-rechtlichen Medien wollen mehr Geld für ihre Leistungen. Jüngst hat der WDR über den eigenen Intendanten festgestellt, dass die Arbeit wichtig für die Gesellschaft sei. In der Corona-Zeit haben die öffentlich-rechtlichen demnach die Gesellschaft in jeder Weise unterstützt! Erstaunlich, so Kritiker. Während die Zahlen geringer werden, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk permanent an dem Regierungs-Narrativ steigender Risiken festgehalten. Der BR machte sich Ende Januar sogar über angeblich „Rechtsextreme“ lustig, die Sorge vor (!) dem Corona-Virus verbreiteten – der öffentlich-rechtliche Rundfunk folgte der Staatsdarstellung, wonach wir alles im Griff hätten. Als eine andere Richtung verlangt wurde, stand der ÖR gleichfalls zur Verfügung und drehte die „Verschwörungstheorie“ einfach um… jetzt sind die „Verharmloser“ die Bösen.

Dafür möchte der WDR nun mehr Geld…

„Die Länder wollen mehr Geld, sonst könne die „Qualität des Fernsehprogramms ohne Gebührenerhöhung nicht auf dem aktuellen Niveau gehalten werde“. Trotz der erwarteten Wirtschaftskrise, der gestiegenen Arbeitslosigkeit, über 2 Millionen Insolvenzen und 7,5 Millionen Menschen in Kurzarbeit, soll der Beitrag ab dem 1. Januar 2021 auf 18,36 Euro steigen.

Nun hat auch WDR-Intendant Tom Buhrow, welcher selbst ein Jahresgehalt von knapp 400.000 Euro bekommt, die Erhöhung der Zwangsgebühr verteidigt: „Die Öffentlich-Rechtlichen hätten doch gerade in der Gesundheitskrise bewiesen, dass sie sich selbst unter schwierigsten Bedingungen in den Dienst der Öffentlichkeit stellen würden. Die ÖR würden Lebenshilfe leisten, nicht nur Information und kritische Begleitung liefern, sondern sie hätten auch Familien geholfen, in denen Kindern nicht in die Schulen und Kitas gehen konnten“, sagte Buhrow dem Magazin „journalist“.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte im Februar empfohlen, den Rundfunkbeitrag um 86 Cent monatlich zu erhöhen. Die Ministerpräsidenten der Länder hatten trotz Corona-Krise der Erhöhung zugestimmt. Die Länderparlamente müssen der Erhöhung noch zustimmen. Es sei seine Aufgabe, im nächsten halben Jahr gemeinsam mit dem ZDF und dem Deutschlandradio dafür zu werden, dass die KEF-Empfehlung angemessen sei, so Buhrow. Sollte ein Bundesland sich dem verweigern, gäbe es den Rechtsweg, so Buhrow weiter. Aber er vertraue darauf, dass man jedes Bundesland von der Erhöhung überzeugen könne.

Wie Sie sich dagegen wehren können, dürfte interessant sein … hier sehen Sie mehr.

Erst vor Wochen hatten 30 Mitglieder des Deutschen Bundestages in einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer dafür plädiert, der Erhöhung der GEZ-Gebühren zuzustimmen. Sie seien der Meinung, „auch in der jetzigen Corona-Krise sind wir auf objektive, gut recherchierte Informationen angewiesen.“ Diese seien „absolut notwendig, ja systemrelevant.“ Die Sender hätten mit „zusätzlichen Sondersendungen, Kulturangeboten“ etc. „in hervorragender Weise (ihren) Auftrag erfüllt.“ Zudem würden die deutlich höheren Zugriffszahlen zeigen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender „zurecht“ hohes Vertrauen genießen würden.“

„Was die Zuschauer nicht oder jedenfalls allenfalls am unentdeckten Rand erfahren: Die interessantesten Aspekte, die Kritiker bemängeln, sind bis heute nicht aufgedeckt. Wie entstand das Virus? Warum werden die Fallzahlen geringer und geringer, obwohl erste Lockerungen vorgenommen wurden? Warum drehte der Wind gerade in den staatlich organisierten Anstalten so heftig? (Beispiel: Ende Januar wurde die Existenz des Virus in China als – rechte – Verschwörungstheorie beschworen, gleich mehrfach. Heute sind die vermeintlich rechten Verschwörungstheoretiker die „Verharmloser“). Warum gibt es eine so hohe Koinzidenz zwischen einer Grippe-Impfungswelle in Norditalien bei Patienten im Alter von mehr als 65 Jahren und eine spätere Covid-19-Todeswelle? Wieso ist die „Übersterblichkeit“ im April, die auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk lauthals verkündete, eine reine Hochrechnung von Daten zwischen genau dem 1. April und dem 12. April? Kurz: Weshalb werden viele Fragen nicht gestellt? „Herausragend“ und „systemrelevant“ sind diese Informationen. Aha.“

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