Nigel Farages Tipp für BRD: Raus aus Euro und EU

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Am Freitag hat Großbritannien offiziell die Europäische Union verlassen, der Brexit hat (endlich für die Briten) stattgefunden. Nigel Farage hielt im Europäischen Parlament eine flammende Abschiedsrede. Am Ende schwenkten die britischen Parlamentarier ihre Union-Jack-Fähnchen, bevor sie aufgefordert wurden, das Plenum zu verlassen.

Farage rechnet damit, dass bald weitere Staaten dem Beispiel Großbritanniens folgen und die EU in ihrer jetzigen, korrupten und undemokratischen Form zerfallen wird. In seiner Abschiedsrede sagte er zudem, dass für die Briten ein „47-jähriges politisches Experiment zu Ende gehe, mit dem sie nie wirklich sehr glücklich gewesen seien. Seine Eltern hätten für einen gemeinsamen europäischen Markt unterschrieben, nicht jedoch für Flaggen, Hymnen, Präsidenten oder eine Armee. Farage selbst habe eine 27 Jahre währende Kampagne gegen diese EU geführt. Die Briten würden nun die EU verlassen und das sei der Höhepunkt seiner politischen Wünsche.“

Farage hofft, dass der Brexit eine Debatte in der EU anstößt. Man brauche keine EU-Kommission oder einen EU-Gerichtshof, wenn Staaten Handel treiben, Freundschaft pflegen und Kooperationen eingehen wollten, so Farage weiter. Diese ganzen Institutionen und deren Machtübernahme würden nicht gebraucht werden. Großbritannien und die Brexit-Partei würden Europa lieben, so Farage. Nur würden sie die Europäische Union hassen. Man hoffe daher, dass der Brexit der Anfang vom Ende dieses anti-demokratischen Projekts, in dem Menschen nicht durch Wähler zur Rechenschaft gezogen werden könnten, sei.

Aktuell werde eine historische Schlacht ausgefochten, so Farage weiter, in Europa, Amerika und Anderswo. Es sei eine Schlacht des Globalismus gegen den Populismus. Viele würden Populismus verachten, doch der Populismus würde immer populärer werden. Er habe große Vorteile: Keinen EU-Gerichtshof mehr, kein Niederreden mehr, kein Bedrängen mehr, so Farage.

Der britische Abgeordnete Geoffrey Van Orden sagte in einem Interview mit dem „Spiegel“, zum Brexit dass „Merkel die Briten im Stich gelassen habe“. Van Orden sei schon immer Euroskeptiker gewesen, auch als er vor 20 Jahren ins EU-Parlament gewählt worden sein. Die EU habe nie den Willen zur Veränderung gehabt, die Briten fühlten sich von Merkel im Stich gelassen. Merkel habe bei einer Rede im Londoner Parlament gesagt, sie werde alles tun, damit die Briten in der EU bleiben würden. Doch es habe sich nichts geändert.“

Van Orden sei nun „sehr zuversichtlich, was die Zukunft Großbritanniens angehe. Frankreich und Deutschland hätten eine unterschiedliche Vision von der Zukunft Europas. Die Deutschen wollten immer ‚gute Deutsche‘ sein, denn sie würden noch immer die Last der Vergangenheit tragen. Aber manchmal fehle es ihnen an Verständnis für andere Nationen und deren patriotischen Stolz, den man nicht mit aggressivem Nationalismus verwechseln sollte.“ Mehr zum Brexit finden Sie in diesem Beitrag…

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