„Neue Zürcher Zeitung“ veröffentlicht gnadenlose Abrechnung mit Angela Merkel

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„Merkel ist eine Grabplatte, die sich auf Deutschland gelegt hat“, schreibt der ehemalige „Bild“-Chefredakteur und Kohl-Berater Hans-Hermann Tiedje in einem Beitrag, den die „Neue Zürcher Zeitung“ veröffentlicht hat. Tiedje schreibt in dem Schweizer Blatt, was in deutschen Medien offenbar nicht möglich ist. Es ist eine umfassende und schonungslose Abrechnung mit Angela Merkel. Ein großer Rundumschlag, der keine ihrer Verfehlungen der letzten drei Jahre auslässt und der aufzeigt, in welchen Zustand die Kanzlerin das Land manövriert hat.

Bereits im vierten Jahr beschäftigt Deutschland und mittlerweile ganz Europa nur noch ein Thema: Die Migrationskrise. Sie hat Deutschland von Grund auf verändert und Europa steht am Scheideweg. Auch das ist Merkels Werk. Während sich die deutsche Meinungselite angesichts dieses Desasters von der Regierung distanziert hat, betätigen sich die Medien noch immer als eine „Art Sprachaufsicht, die bittere Realitäten schönfärbt oder weichspült“, beklagt Tiedje. „Meinungsfreiheit praktiziere man in Deutschland nicht mehr, wenn es sie denn noch gebe.“ Deshalb der Artikel in der NZZ?

Kontrollverlust in Deutschland

Merkels Politik ist durch Zuwanderung geprägt oder vielmehr, sie hat der Regierung und dem Land einen vorher nie dagewesenen Kontrollverlust beschert. Dass Merkels Macht zusehends schwindet, ist inzwischen für jeden sichtbar. „Dem US-Präsidenten ist sie lästig“, schreibt Tiedje, Macron bestimme die Themen in Europa und Merkel lasse sich von der Koalition immer wieder nötigen. Die Kanzlerin moderiere nur noch ihr Kabinett. Sie wirke für viele inzwischen wie eine Grabplatte, die sich auf Deutschland gelegt habe.

Merkels System funktioniere nur mittels leerer Sprüche wie „wir schaffen das“. Sie betreibe Augenwischerei auf Kosten der gutgläubigen Bürger und Steuerzahler und versuche die Leute mit Banalitäten bei Laune zu halten, Probleme kleinzureden oder ganz unter den Teppich zu kehren. Und Merkels „Helferszene“ lasse sich ständig neue, unverdächtige Formulierungen einfallen, wie etwa für Migranten, die jetzt „Mit deutschen Pass“ bezeichnet werden.

„Freigeld“ für Migranten

Tiedje greift auch das Thema Hartz-IV und den Kindergeldskandal auf. Mittlerweile sei jeder Dritte Hartz-IV Empfänger ein „Zugezogener“ und Kindergeld wandere „massenhaft“ für die Daheimgebliebenen ins Ausland. Wer diese Zustände thematisiere, werde auch noch als Hassprediger diffamiert, oder optional gleich zum Nazi erklärt. Tiedje zynisch: Das neue Merkel-Land Deutschland sei 2018 wahlweise entweder „Messerstecherland“ oder „Naziland“.

Während die moralische Mehrheit inzwischen alle Zuwanderer und Migranten als Flüchtlinge bezeichne, müsse sich der Großteil der Bevölkerung, vor allem in Städten, mit dem Problemen der „Zuwanderer“ herumschlagen. Deutschland, ein Land zwischen Merkel und Tafel, sagt Tiedje im Hinblick auf den Tafel-Skandal. Städte verwahrlosten immer mehr und Gewalttaten seien an der Tagesordnung.

Der Kanzlerin mehr als überdrüssig

Der Überdruss steige angesichts Merkels leeren Geredes und in Deutschland herrsche inzwischen nur noch Angst, Hader und Frust. Von der Regierung in Berlin könne man nichts erwarten. „Ein Schwerverletzter (CDU/CSU) und ein Halbtoter (SPD) gestalten Deutschlands Zukunft“, beschreibt Tiedje treffend. Die lädierte Kanzlerin regiere dennoch weiter – um jeden Preis. Alternative? Nicht in Sicht.

Kurz, der Wunschkanzler

Da haben die Österreicher mehr Glück. Tiedje bezeichnet ihn als den „Schattenmann“. Österreichs Bundeskanzler Kurz, 31 Jahre alt und auch noch EU-Ratsvorsitzender. Ihn wünschen sich die Deutschen als Kanzler. Leider kann er nicht Merkels Nachfolger werden. Der „Antipode“ scheine alles richtig zu machen, was Merkel falsch mache, vergleicht Tiedje. Er ist klar konservativ, wie die CDU, doch er hält Merkels Migrationspolitik für verheerend. „Kurz verkörpert Aufbruch, Dynamik, Zuversicht, Eleganz und Entschlossenheit. Merkel steht für Stillstand und Verwaltung.“

Kurz will Hilfen für Kinder im EU-Ausland an das jeweilige lokale Niveau anpassen, während der Kindergeldskandal im Merkel-Land immer größere Kreise zieht. Kurz meint, man könne Grenzen schließen. Merkel nicht. Er ist der Ansicht, man müsse Griechenland sich selbst überlassen. Merkel will weitere Millionen von deutschen Steuergeldern reinpumpen. Kurz will ein Europa der Solidarität und der Subsidiarität. Und europäisches geltendes Recht einhalten. Dublin-Abkommen. Schutz der Außengrenzen. Merkel setzte die Rechte eigenmächtig außer Kraft. Damit hat sie sich straffällig gemacht. Doch welches Gericht würde sie verurteilen?

Wann kommt Merkels Ende?

Im Direktvergleich mit Kurz verliert Merkel – in jeglicher Hinsicht. Doch wer wird der deutsche Kurz? Fraglich ist nur noch, wann Merkels Ende kommen und wie es aussehen wird. Tiedje glaubt, dass sie einfach so, über Nacht und ohne Ankündigung, wie Genscher 1992, zurücktreten wird. Für die Kanzlerin sei der 17. Juli 2019 geeignet. Denn an diesem Tag werde sie 65 – der übliche Eintritt in den Ruhestand.

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