Nach Prügelattacke des Mitarbeiters: Neue Details – Macron homosexuell?

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Bereits im Kampf um die französischen Präsidentschaftswahlen kamen zahlreiche Gerüchte darüber auf, dass Macron homosexuell sein soll. Ein Artikel auf der Internetseite „Sputnik“ veröffentlichte einen Artikel, in dem es hieß, Macron werde von einer reichen „Schwulen-Lobby“ unterstützt.

Die Gerüchte über Macrons angebliche Homosexualität verbreiteten sich in Frankreich schnell in über 17.000 Fernsehbeiträgen, Blogartikeln und Posts. Damals unterstellte man Russland, für die Falschmeldungen über Macron verantwortlich zu sein. Doch der aktuelle Prügelskandal eines engen Mitarbeiters von Macron befeuert die Gerüchte über Macrons Homosexualität erneut.

In welcher Beziehung steht Macron zu Bellana?

Einer von Macrons engen Mitarbeitern hatte einen Demonstranten verprügelt. Der Mann war als Polizist „verkleidet“. Er trug einen Polizeihelm, Uniform und eine Waffe. Auf einem privaten Video wurde festgehalten, wie er auf den Mann losging. Er schlug den am Boden liegenden Mann auf den Kopf. Der Vorfall sorgt in Frankreich noch immer für großes Aufsehen und politische Diskussion. Doch inzwischen unterhält man sich in Frankreich offen darüber, was zwischen Macron und seinem Leibwächter tatsächlich läuft.

Macron versuchte, den Skandal zu vertuschen

Der Fall erregte deshalb so großes Aufsehen, weil Macron tagelang versuchte, die Ermittlungen zu verhindern. Er soll sogar versucht haben, die Justiz zu beeinflussen. Macron schwieg zudem tagelang zu den Vorwürfen. Stattdessen soll es „Sanktionen“ gegen den Sicherheitsmann gegeben haben. Er soll einige Tage vom Dienst suspendiert und dann in den Innendienst versetzt worden sein. Doch das stimmte nicht. Denn nach zwei Wochen war der Mann auf Medienfotos wieder sichtbar – als Leibwächter von Macron bei diversen Terminen.

Das könnte Macrons „Watergate“ werden

Da der Mann außergewöhnliche Privilegien genießen soll, fragt man sich jetzt in der französischen Öffentlichkeit, in welcher Verbindung der Mann zu Macron steht. Denn der Mann soll auch regelmäßig bei privaten Ausflügen Macrons dabei gewesen sein. Macrons Gegner, der Sozialist Jean-Luc Mélenchon bezeichnete den Fall „Bellana“ bereits als „Macrons Watergate“. Auch eine Abgeordnete der Macron-Partei „En marche“ soll sich kritisch geäußert haben: „Wir haben für Macron gestimmt, weil er Transparenz versprach. Doch nun sei alles wie vorher. Nichts habe sich geändert“.

Der „Fall Bellana“ könnte tatsächlich zu Macrons „Watergate“ werden. Denn in den letzten Tagen hat Macron zu viele Fehler gemacht. Er hat zu lange geschwiegen, äußerte sich hochmütig mit den Worten: „Die Republik ist unveränderlich“. Ein derart gewaltsames Vorgehen gegen einen friedlichen Demonstranten kann von einem Präsidenten nicht wortlos geduldet werden. Zudem beging der Leibwächter Macrons Amtsanmaßung, in dem er sich als Polizist verkleidete. Macron versuchte, die Affäre unter den Teppich zu kehren und den Fall aus der Justiz herauszuhalten.

Frankreich ist entsetzt

Viele Franzosen, die blauäugig an Macron geglaubt haben, sind jetzt entsetzt. Denn eine von Macrons ersten Amtshandlungen war es, das „Gesetz für Moralisierung der Politik“ auf den Weg gebracht zu haben. Zudem tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Bellana hat viele, für einen Leibwächter ungewöhnliche Befugnisse. Er soll mit einem Spezialausweis ausgestattet überall ein- und ausgehen können, selbst im Parlament. Zudem soll Macron eine geheime Polizeitruppe eingerichtet haben, die von dem Leibwächter geleitet wird.

Frankreichs Öffentlichkeit zögert jetzt nicht mehr, die „Natur der Beziehung“ zwischen Macron und Bellana zu hinterfragen. Bereits während des Wahlkampfes waren die Gerüchte über Macrons mögliche Homosexualität aufgekommen. Weshalb versuchte Macron, die Affäre mit allen Mitteln zu vertuschen? Weshalb sollte Bellana geschützt werden?

Für Bellana hat die „Beziehung“ zum Präsidenten jetzt ein unerfreuliches Ende genommen. Bellana wurde nun wegen Gewalt und Amtsanmaßung festgenommen. Wie wird es für Macron ausgehen?

 

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