Nach Brand in Moria: Merkel will mehr Flüchtlinge aufnehmen

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Bundeskanzlerin Merkel ist „offen dafür“, weitaus mehr Flüchtlinge aus dem Lager Moria auf der griechischen Insel Moria aufzunehmen als bislang bekannt:“Das ist eine menschliche Tragödie.“ Die genaue Zahl soll noch mit der SPD beraten werden, berichtet die „Bild“-Zeitung. Angeblich setzt sich Merkel zudem dafür ein, dass die EU ein Flüchtlingslager auf Lesbos baut und von der EU betrieben wird. Aus Regierungskreisen will die „Bild“-Zeitung erfahren haben, dass „die Aufnahme weiterer Flüchtlinge nach Deutschland, in jedem Fall Hunderte Kinder mit ihren Eltern, womöglich sogar tausende, ganz klar als ‚einmalige Aktion‘ deutlich gemacht werden solle.

Ministerpräsident Söder hat sich bereits für die Aufnahme von Flüchtlingen offen gezeigt. Es sei „für Deutschland machbar, einen deutlich höheren Anteil aufzunehmen“, sagte er in einem „Bild“-Interview. Die Bundesregierung könne aus seiner Sicht die Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge „substanziell aufstocken“.

Kurz gegen Hilfen durch Österreich

Österreichs Kanzler Kurz, welcher wieder die Maskenpflicht eingeführt hat, will indes keine Menschen aus Moria aufnehmen. Er befürchtet, dass dann damit der „gleiche Fehler wie 2015 riskiert werde“. Österreich bleibe dabei und nehme keine Menschen aus dem abgebrannten Migrantenlager auf. Merkel kritisierte die Haltung des österreichischen Bundeskanzlers: „Man könne keinen finanziellen Rabatt fordern und sich gleichzeitig bei der Verteilung von Flüchtlingen raushalten wollen“.

Der Brand in dem Migrantenlager Moria auf Lesbos soll Augenzeugenberichten zufolge vorsätzlich gelegt worden sein. Einwohner der Insel berichteten, dass sie Flüchtlinge mit Fackeln gesehen hätten. Kurz danach sei das Feuer ausgebrochen und auf das Lager übergegangen. Andere Augenzeugen berichteten, dass sogar an mehreren Stellen Feuer gelegt worden sein – angeblich auch mit der Hilfe von NGO-Aktivisten.

Rebecca Sommer, die für „Tichys Einblick“ vor Ort war, berichtete, dass „es eine Demonstration von NGO-Aktivisten gegeben habe, die Schilder hochhielten mit der Aufschrift: Europa muss die Flüchtlinge aus Moria jetzt sofort aufnehmen und umsiedeln. Das habe zeitlich perfekt zu den 13.000 Stühlen vor dem Reichstag “, so die Berichterstatterin.

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