Nach 21 Jahren Konflikt: Trump ermöglicht Serbien-Kosovo-Abkommen

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Im Februar 1998 begann der Kosovo-Konflikt, welcher die gesamte Balkan-Region in den sogenannten „Jugoslawien-Krieg“ stürzte. Der Krieg dauerte vom 28. Februar 1998 bis zum 10. Juni 1999 und hat ein unvergleichliches Blutbad auf dem Balkan angerichtet, unsagbare Grausamkeiten ermöglicht und Tausende in die Flucht getrieben. Es hieß, die NATO habe das Ziel gehabt, die serbische Regierung zum Rückzug der Armee aus dem Kosovo zu zwingen und so künftig weitere serbische Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

Heute, über zwanzig Jahre später, wissen wir, dass dieser Krieg, wie alle anderen Kriege auch, vom Tiefen Staat angezettelt worden ist. Im Balkan ging es unter anderem um die NATO- und die EU-Osterweiterung. Es sollte verhindert werden, dass sich der Balkan in Richtung Russland orientiert und stattdessen in die NATO und in die EU eintritt. Es ging niemals um die serbische Minderheit im Kosovo. Denn sowohl NATO als auch EU sind Konstrukte des Tiefen Staates.

Trump ermöglicht Abkommen zwischen Serbien und Kosovo

Obwohl der Krieg zwischen Serbien und dem Kosovo lange vorbei ist, existierten die Konflikte zwischen den Staaten fort. Donald Trump und seiner Administration ist es nun gelungen, nach 21 Jahren des Konflikts zwischen den verfeindeten Ländern zu vermitteln. Es ist sogar gelungen, ein Abkommen zwischen Serbien und dem Kosovo zu erzielen. Am Freitag verkündete Präsident Trump in einer Pressekonferenz aus dem Oval Office, dass Serbien und Kosovo im Rahmen der von den USA vermittelten Gespräche, die die Verlegung der israelischen Botschaft Belgrads nach Jerusalem und die gegenseitige Anerkennung zwischen Israel und Kosovo einschließen, einer Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen zugestimmt haben.

Der serbische Präsident Vucic und der kosovarische Premierminister Hoti vereinbarten wirtschaftliche Zusammenarbeit, um die Länder für Investoren attraktiv zu machen und um Arbeitsplätze zu schaffen. Trump sagte: „Ich freue mich, ein wahrhaft historisches Engagement anzukündigen. Serbien und Kosovo haben sich beide zur wirtschaftlichen Normalisierung verpflichtet. Nach einer gewalttätigen und tragischen Geschichte und Jahren gescheiterter Verhandlungen schlug meine Regierung einen neuen Weg vor, um die Kluft zu überbrücken. Indem sie sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum konzentrierten, konnten die beiden Länder einen wichtigen Durchbruch erzielen.“

In einer seltenen Erklärung dankte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu dem Präsidenten Serbiens für die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem. Er bestätigte, dass Israel und Kosovo diplomatische Beziehungen aufnehmen werden, und sagte, dass auch Pristina seine Botschaft in Jerusalem eröffnen werde. „Kosovo wird das erste mehrheitlich muslimische Land sein, das eine Botschaft in Jerusalem eröffnen wird“, sagte Netanjahu. „Wie ich in den letzten Tagen gesagt habe, erweitert sich der Kreis des Friedens und der Anerkennung Israels und es wird erwartet, dass weitere Länder hinzukommen werden“.

Zuletzt vermittelte die Trump-Regierung Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen. Darauf folgte der erste kommerzielle Flug zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Nachbarländern Saudi-Arabien und Bahrain, um solche Flüge durch deren Luftraum zu ermöglichen. Weitere arabische Staaten, darunter Sudan, Bahrain und Oman, wurden als Länder identifiziert, die ebenfalls die Beziehungen zu Israel normalisieren könnten.

Die meisten westlichen Staaten haben die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt, Serbien und seine Verbündeten Russland und China jedoch nicht. Der anhaltende Stillstand und die mangelnde Bereitschaft Serbiens, den Kosovo anzuerkennen, haben die Spannungen weiter schwelen lassen und eine vollständige Stabilisierung der Balkanregion nach den blutigen Kriegen in den 1990er Jahren verhindert.

„Das waren schwierige Gespräche für uns, aber ich bin wirklich zufrieden“, sagte Vucic gegenüber serbischen Reportern in Washington.

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