Merkel: Wer sich nicht freiwillig impft, kann bestimmte Dinge nicht machen

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Am Dienstag wurde Angela Merkel im ARD-Interview zum „Impfgipfel“ befragt, welcher tags zuvor stattfand. Merkel erklärte, dass die Regierung das „Versprechen gegeben habe“, dass jeder Bürger bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot bekommen solle. Auf Basis der Impfreihenfolge, dem Bundesimpfplan, sollen Bürger ihr „Impfangebot“ bekommen.

Die große Durchimpfung von Alten- und Pflegeheimbewohnern ist gerade am Laufen. Zwar betonte die Regierung immer wieder, dass es „keine Impfpflicht gebe“. Doch die Realität in Altenheimen sieht anders aus. Wer sich nicht impfen lässt, darf nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, sondern wird in seinem Zimmer isoliert. Zudem droht die Kündigung des Wohnvertrags. Heimbewohner und Angehörige werden so schlicht erpresst. Die Entscheidung, den Impfstoff abzulehnen, ist kaum möglich, obwohl immer mehr Presse-Berichte offenbaren, dass viele Heimbewohner nach Impfungen versterben.

Bei den Repressalien gegen Altenheimbewohner wird es kaum bleiben. Das stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Gespräch in der ARD unverblümt fest. Sie sagte: „Wenn wir später allen ein Impfangebot gemacht haben, und manche Menschen sagen dann, wir haben ja keine Impfpflicht, deshalb möchte ich nicht geimpft werden, dann muss man vielleicht solche Unterschiede machen und sagen, wer das nicht möchte, der kann bestimmte Dinge nicht machen.“ Die Aussage von Merkel und Spahn, dass es keine Impfpflicht geben werde, war also wie zu erwarten schlicht die Unwahrheit.

Kaum hat die Kanzlerin die indirekte Impfpflicht ausgesprochen, hat sich der erste Großveranstalter öffentlich geoutet und kündigt an, keine Teilnehmer ohne Impfung mehr zu Veranstaltungen zulassen zu wollen. Der Ticket-Großverkäufer Eventim will die Teilnahme an Konzerten und Veranstaltungen an eine Corona-Impfung binden: „Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, sagte Eventim-Chef Klaus Peter Schulenberg der „Wirtschaftswoche“.

Der Vorstoß von Eventim dürfte erst der Beginn sein. Weitere Veranstalter werden mit Sicherheit folgen, genau wie Kinos, Theater, Restaurants oder öffentliche Verkehrsmittelbetreiber und Reiseveranstalter. Quantas war die erste Fluglinie, die bereits ein ähnliches Vorhaben wie Eventim ankündigte. Nur noch Passagiere mit Impfausweis dürfen künftig mit der Fluglinie fliegen. Leider wird es sicherlich genügend Menschen weltweit geben, die sich der indirekten Impfpflicht beugen werden, um die Angebote nutzen zu können. Würde der Großteil der Erdbevölkerung solche Vorhaben boykottieren, wäre das Thema Impfpflicht durch die Hintertür schnell vom Tisch.

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