Merkel verschärft im Alleingang deutsche Klimaziele

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Frau Merkel kündigte vor zwei Wochen an: In der Klimapolitik werde es keinen „Pille Palle“ mehr geben. Der drastische Kurswechsel in der Klimapolitik werde nach der Sommerpause eingeleitet, so Merkel. Bis 2050 soll Deutschland kein CO2 mehr produzieren, so der Wille der Kanzlerin. Doch wie soll das gehen, fragt jetzt die „Welt“?

Welt-Autor Daniel Wetzel wirft der Kanzlerin vor, die deutschen Klimaziele „praktisch im Alleingang noch einmal verschärft zu haben“. Hinter dieser Zusage, im Europäischen Rat für Klimaneutralität bis 2050 einzutreten, werde sie politisch nicht mehr zurückkönnen. Die Frage, was dieses neue Ziel der Klimaneutralität für Europa und Deutschland bedeute, sei dabei noch nicht einmal ansatzweise diskutiert oder verstanden worden, so Wetzel.

Bislang verfolge Deutschland wie die EU das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Schon 95 Prozent würden nach Prognosen „einschlägiger“ Studien „an der Grenze der absehbaren technischen Machbarkeit und heutiger gesellschaftlicher Akzeptanz stehen“. Das Erreichen dieses Ziels werde Deutschland Mehrinvestitionen von rund 2,3 Billionen Euro kosten. Eine Einschätzung, die Frau Merkel jedoch nicht verschrecke, denn sie habe das Ziel ja nun eben mal schnell auf 100 Prozent hochgesetzt. Denn was Frau Merkel auf EU-Ebene fordere, müsse sie auch im eigenen Land leisten.

Ergo werden sich die Anforderungen für 2030 ebenfalls drastisch verändern, sonst ist Merkels Ziel bis 2050 nicht erreichbar. Ob dieses Ziel überhaupt erreichbar ist, muss jedoch dringend hinterfragt werden. CO2 wird immer und überall ausgestoßen. Selbst als der Mensch noch gar nicht auf dieser Erde existierte, gab es nachgewiesenermaßen Zeiten höherer CO2-Werte in der Atmosphäre. Ein Zusammenhang zwischen CO2-Werten und dem Klima auf der Erde konnte bislang ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Ein Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und dem Erdklima jedoch schon. Wie erklären sich diejenigen „Wissenschaftler“, die jedoch behaupten, der Klimawandel sei menschengemacht, diese Phänomene?

Im sogenannten „Heidelberger Appell“ haben sich über 3.000 Wissenschaftler, darunter 74 Nobelpreisträger, skeptisch gegenüber der aktuell diskutierten Klimawissenschaft und -Politik geäußert. In dem Appell äußern sie sich „besorgt über die Entstehung einer irrationalen Ideologie“. Sie fordern, dass eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Erde „auf wissenschaftlichen Kriterien“ und nicht auf Computermodellen beruhen muss. Sie warnen Regierungen und Autoritäten davor, Entscheidungen zu treffen, die auf pseudowissenschaftlichen Argumenten und falschen und unwesentlichen Daten beruhen. Wir werden weiterhin darüber berichten – hier. 

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