MERKEL-Deutschland: Lehrer auf dem Sozialamt – kein Geld für die Bildung unserer Kinder

Deutschland hat viel Geld. Offensichtlich. Denn Angela Merkel hat jetzt erst auf dem Nato-Gipfel zumindest halbseiden zugesichert, Deutschland würde (stets) prüfen, welchen Beitrag wir noch leisten könnten. Ein Skandal ihrer Amtszeit jedoch wird jetzt zu Ferienbeginn richtig deutlich: Deutschland ENTLÄSST seine LEHRER. Oder stellt sie gar nicht erst ein, sondern lässt sie von Job zu Job hangeln. Und in den Ferien dann um Hartz-IV oder ähnliche Beihilfe anstehen. Ein Skandal.

Bildung ist Ländersache, aber…

Zunächst gilt es festzuhalten: Die Bildungspolitik ist aus guten Gründen Ländersache. Jedenfalls wollte die Politik in Deutschland den regionalen Besonderheiten Rechnung tragen und eine zentralistische Ausrichtung zudem verhindern. Dennoch: Der Bund könnte an zahlreichen Stellschrauben dafür sorgen, dass die Länder mehr Geld vom Bund bekommen oder weniger an den Bund überweisen. Mit der politischen Bedingung verknüpft, ENDLICH wieder in die Bildung zu investieren. So, wie es die Regierung versprochen hat.

Faktisch jedoch sieht es trüb aus. Wir haben nicht mehr nur Beamte an deutschen Schulen. Teilweise sind es fest öffentlich Angestellte. Teils aber auch nur noch befristet Angestellte. Diese verlieren in diesen Tagen ihren Job. Kurz vor Ende der Ferien erfahren sie dann, ob sie wieder befristet an anderer Stelle – oder sogar in der abgebenden Schule – weitermachen dürfen.

In den Ferien müssen sie sich arbeitssuchend melden. Und kassieren entweder Arbeitslosengeld I oder II, je nach Status. Während andere Lehrkräfte sich in Sitzungen um die Verwaltung kümmern oder sich auf das neue Schuljahr vorbereiten, füllen sie Anträge aus. Und warten auf Plastikstühlen, die Nummerntafel in der Hand.

In Baden-Württemberg sind es jetzt 3.000 Lehrer, die entlassen werden.

In Hamburg und Rheinland-Pfalz jeweils mehrere hundert. In Niedersachsen über 1.000. Ein Bildungsskandal, der ein gemeinsames Vorgehen erforderte. Über den Bundesrat und über die GroKo, die zumindest innerhalb der Parteien die Marschroute in den Länderregierungen verdeutlichen könnte.

Wir kümmern uns in Merkel-Deutschland jedoch lieber um die Nato, um das Überleben als Regierung und um eine Asylkrise, die auf diese Weise auf keinen Fall zu bremsen ist.

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