Merkel-Besuch bei Putin: Erstaunlich „freundliche“ Töne

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Merkels Besuch am 11. Januar beim russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau wurde von der Weltöffentlichkeit genau und unter die Lupe genommen und begutachtet.Fazit: Das Treffen zwischen den beiden wurde von den Medien als „Kuschel-Treffen“ bezeichnet. Gleichzeitig attestierte man Merkel nach der öffentlichen Pressekonferenz „Schwäche“. Putin zeige, wo es lang gehe. Merkel nicke alles höflich ab und schweige zu russischen Provokationen, etwa wie zum Tiergarten-Mord. Merkel sei „kein ebenbürtiger Widersacher“ Putins mehr.

War Merkel denn das jemals? Wohl kaum. Merkel kann Putin in keiner Hinsicht das Wasser reichen. Weder intellektuell, rhetorisch, strategisch noch politisch. Russland ist zudem Weltmacht, ein riesiges Reich, besitzt das modernste Militär, Atomwaffen und verfügt vermutlich, genau wie China, bereits über einen Fusionsreaktor – während man in Deutschland darüber diskutiert, die Energie des Landes mit Windmühlen sicherzustellen.

Das Treffen mit Putin war dennoch anders, als alle vorigen Treffen. Denn Merkel hatte in der Tat nur freundliche und zustimmende Worte für Putin, die gemeinsame Politik und die gemeinsamen Vorhaben. Die Gespräche dauerten allerdings viel länger als geplant. Über die genauen Inhalte erfuhr man bei der anschließenden Pressekonferenz dennoch so gut wie nichts.

Wie wir bereits vermuteten, wurde Merkel von Putin nach Moskau beordert, da am 10. Januar 2020 der Versailler Vertrag nach 100 Jahren ausgelaufen ist. Hinter den Kulissen könnten das Vorhaben größerer politischer und geopolitischer Veränderungen diskutiert, oder besser, Merkel mitgeteilt worden sein. Wir werden dazu genauer in der kommenden Ausgabe von Capitol Post berichten.

Bei der Pressekonferenz fiel es daher auf, dass Putin und Merkel erstaunlich viel Einigkeit zeigten. Es war fast schon auffällig, dass bei all der Einigkeit immer wieder extra darauf hingewiesen werden musste, dass es auch Uneinigkeit zwischen den beiden gebe, obwohl in der Sache nichts Konkretes gesagt wurde. Putin blieb bei bekannten Standard-Antworten und Merkel nutzte ihr übliches Arsenal an Worthülsen. Dennoch war das Bild, das die beiden abgaben, ein ganz anderes, als noch vor wenigen Wochen in Paris, als es um den Tiergarten-Mord ging.

Über den tatsächlichen Inhalt der Gespräche kann nur spekuliert werden. Wir werden aber das Verhalten Merkels und Putins sowie die Geschehnisse der kommenden Wochen genau beobachten. Auch die Mainstream-Presse fragt sich, wie es zu der plötzlichen politischen Annäherung zwischen Merkel und Putin kommt. Es sei das „freundlichste Treffen seit der Krim-Annexion“ gewesen, hieß es. Den Gesichtern der beiden zufolge war jedoch anzusehen, dass es tiefergehende Diskussionen gewesen sein müssen, als man bei der Pressekonferenz behauptet hatte. Watergate.tv bleibt dran.

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