Mediziner: Corona in Schweden praktisch vorbei

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Schweden hat die (angebliche) Corona-Pandemie anders gehandhabt, als alle anderen europäischen Länder. Während überall der Lockdown verhängt wurde, hat Schweden nur wenige Maßnahmen ergriffen. Es gab keinen Lockdown, keine Masken und weniger restriktive Mindestabstandsregelungen. Auch die Schulen wurden in Schweden nicht geschlossen, es gab kaum Infektionen und die Schüler blieben gesund. Während man in Deutschland vor den Schulöffnungen zittert, bleibt man in Schweden gelassen.

Sonderweg stets kritisiert

Der „Sonderweg“ Schwedens ist während der „Pandemie“ häufig kritisiert worden, doch die schwedische Handhabung dürfte sich als die korrekte Entscheidung herausstellen. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest zwei neue Studien. Deutschlands „Experten“ hingegen bleiben dennoch „skeptisch“. In vielen Bundesländern will man sogar eine Maskenpflicht in den Schulen einführen, obwohl die negativen Folgen im sozialen, psychischen, physischen und emotionalen Bereich für die Kinder verheerend sein dürften.

In Schweden änderte sich während der gesamten „Pandemie“ kaum etwas und hatte offenbar auch kaum Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen im Land. Die beiden Studien stammen vom Karolinska-Institut in Stockholm. Die Forscher untersuchten alle Fälle von Kindern, die wegen einer Infektion behandelt werden mussten. In der Stockholmer Region, in der 514.000 Kinder leben, wurden aber lediglich 63 Fälle registriert, die aufgrund einer Infektion ärztlich behandelt worden sind. Dementsprechend positiv fiel das Fazit der Studie aus. „Es hat nur eine sehr niedrige Zahl von Krankheitsfällen bei Kindern gegeben – trotz geöffneter Kitas und Schulen.“

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der beiden schwedischen Gesundheitsbehörden, in der die Infektionszahlen mit Kindern von Finnland verglichen wurden. In Finnland sind die Schulen vom 18. März bis 13. Mai geschlossen worden. Die Studie kommt bei der Untersuchung der finnischen Fallzahlen zu dem Ergebnis, dass die Schulschließungen nur eine verschwindend kleine Rolle bei der Weiterverbreitung des Virus gespielt habe.

Der schwedische Mediziner Sebastian Rushworth beschrieb in seinem Blog, dass alle Patienten, die in der Corona-Krise in die Notaufnahme kamen, als Covid-Kranke registriert wurden – ganz gleich, aus welchem Grund sie ins Krankenhaus eingeliefert worden seien. Mit anderen Worten: Jeder, der seit Mitte März ins Krankenhaus kam, hatte Corona. Nach einigen Monaten seien dann aber wieder „normale Patienten“ gekommen und seit Anfang Juli habe es „keine Covid-Patienten“ mehr gegeben. Alle Tests, die durchgeführt worden seien, seien negativ ausgefallen. „Corona sei in Schweden praktisch vorbei.“

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