Mainstream-Presse lügt erneut über russischen Impfstoff

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Mitte August hat Russland mit der Präsentation eines Corona-Impfstoffs überrascht. Die Reaktion von Mainstream-Presse und Fernseh-Nachrichten war gleichgeschaltet und wie zu erwarten. Man bezichtigte Russland, einen Impfstoff auf den Markt zu werfen, welcher nicht ausreichend getestet sei. Tatsächlich wurden diesbezüglich Falschnachrichten verbreitet. Russland hatte den Corona-Impfstoff bislang nur „registriert“, aber nicht zugelassen. Das ist ein großer Unterschied, den man der deutschen Bevölkerung offenbar nicht korrekt vermitteln wollte.

Stattdessen wurde Russland vorgeworfen, eine vorgeschriebene Testphase des Corona-Impfstoffs übersprungen zu haben. Russland hatte den Impfstoff zunächst nur registriert. Derzeit findet Testphase III statt und erst danach erfolgt die Zulassung, wenn der Impfstoff keine schweren Nebenwirkungen verursacht. Laut der russischen Regierungskonferenz Mitte August sollten Freiwillige geimpft werden, was als Phase III im Impfzulassungsverfahren gilt. Genau diese Phase soll Russland aber laut der deutschen Presse und sogenannten „Impfstoffexperten“ ausgelassen haben.

So verdreht der „Spiegel“ die Tatsachen

Nun ist der „Spiegel“ in Bezug auf den russischen Impfstoff offenbar erneut beim Lügen erwischt worden. Obwohl die Testergebnisse des russischen Impfstoffs inzwischen in dem medizinischen Fachmagazin „The Lancet“ publiziert und demnach ausgesprochen positiv ausgefallen sind, erweckt der „Spiegel“ offenbar den gegenteiligen Eindruck, schreibt der Autor Thomas Röper in seinem Blog „Anti-Spiegel“.

Der Spiegel hatte einen Artikel mit der Überschrift: „Coronavirus – Moskau will 40.000 Freiwillige impfen“ mit folgender Einleitung begonnen: „Ab Montag sollen 40.000 Menschen in Russland gegen das Coronavirus geimpft werden. Forscher und Bevölkerung zweifeln an der Sicherheit des Vakzins, das ohne gründliche Prüfung zugelassen wurde.“ Der Artikel des Spiegel ist irreführend, denn der russische Impfstoff wurde nach den Testphasen I + II registriert, was die Voraussetzung für Testphase III ist, in welcher tausende Freiwillige getestet werden.

Testphase III hat in Russland begonnen, doch der Spiegel stellt den Sachverhalt in seinem Artikel so dar, als habe Russland begonnen, Menschen einen nicht getesteten Impfstoff zu verabreichen: „Das Vertrauen in ‚Sputnik V‘ ist daher auch in Russland nicht hoch: Nach einer Umfrage des staatlichen Instituts Wziom erklärten 42 Prozent der befragten Russinnen und Russen, dass sie sich höchstwahrscheinlich impfen lassen, 52 Prozent sagte, dass sie das nicht machen wollen, weil sie Angst haben.“

Thomas Röper, der selbst russisch spricht, schreibt in seinem Blog, dass in Russland ganz anders über Corona berichtet werde, als in Deutschland. Die Panikmache, welche in Deutschland stattfinde, gebe es in Russland nicht. Das Thema sei in den russischen Medien sogar in den Hintergrund gerückt. Trotzdem behaupte der Spiegel, das sich nur 42 Prozent der Russen impfen lassen wollten und werte das als ein Misstrauensvotum gegen den Impfstoff.

Die ersten russischen Testergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht. Was der Spiegel jedoch daraus gemacht hat, ist bemerkenswert. Es geht dem Spiegel nicht um objektive Berichterstattung, sondern um anti-russische Propaganda. Die Ergebnisse, die The Lancet über die Testphasen I und II veröffentlicht hat, sind nämlich ausgesprochen positiv: „Der Impfstoff habe in hundert Prozent der Fälle zur Bildung sehr vieler Antikörper geführt und Nebenwirkungen seien, außer der bei Impfungen normalen Nebenwirkungen, wie kleine Rötungen an der Einstichstelle oder leichtes Fieber, keine aufgetreten.“

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