Macrons Ende? Super-Streik-Samstag – Le Pen tritt wieder an

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Frankreichs Präsident Macron kommt nicht zur Ruhe. Das Land ist seit dem 5. Dezember in noch größerem Aufruhr, als je zuvor. Nicht nur die Gelbwesten protestieren auf den Straßen gegen Macrons Politik, sondern Hunderttausende streiken seit Wochen gegen die geplante Rentenreform Macrons und legen das Land lahm. Selbst an Weihnachten und Silvester ging nichts mehr. Vermutlich aus diesem Grund hat Macron seinen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos vom 21. bis 24. Januar abgesagt.

Macron im Theater „besucht“

Für den 18. Januar hatten die Gelbwesten und Streikenden zu einem „Super-Streik“ aufgerufen. Sie riefen ganz Frankreich dazu auf, sich am Samstag in Paris zu treffen, um das Macron-Regime endgültig zu stürzen. Am Samstagabend stürmten Demonstranten sogar ein Theater, in dem sich Macron mit seiner Frau befand um ein Stück anzusehen. Der Aufenthaltsort Macrons war durch den Tweet eines Journalisten bekanntgeworden, der sich zufällig in dem Theater befand. Die Polizei konnte die Menschen gerade noch aus dem Theater drängen. Nach dem Ende der Vorstellung fuhr Macron unter Pfiffen und Rufen on über mehreren hundert Personen ab.

Auch das neue Jahr dürfte für Macron nicht leichter werden, denn Marine Le Pen, seine Gegnerin, hat angekündigt, bei der Präsidentschaftswahl 2022 wieder gegen Macron anzutreten. Die Stimmung im Land ist gekippt und dieses Mal könnte Le Pen Erfolg haben, wenn die Wahlen nicht massiv gefälscht werden.

Inzwischen dürfte auch der letzte Franzose erkannt haben, dass Macron wenig bis nichts für sein Volk übrig hat. Als er 2018 auf Kosten der Geringverdiener Klimapolitik betrieben hat und den Benzinpreis in die Höhe treiben wollte, reichte es vielen Franzosen: Die Gelbwesten-Bewegung war geboren. Vermutlich wird sich Macron dennoch wieder zu Wahl stellen. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dürfte er die Wahlen jedoch kaum noch einmal gewinnen.

Am Donnerstag sagte Marine Le Pen den Medien, dass sie erneut für die Präsidentschaftswahl kandidieren werde. Ziel ihrer Kandidatur sei es, Frankreich eine Alternative zu bieten und „das Land zurück auf die Füße zu stellen“ sowie wieder zu einen. Bei den Europawahlen im vergangenen Jahr wurde Le Pens Partei immerhin zur stärksten Partei in Frankreich gewählt. Macron, der sich seit Monaten mit Massenprotesten konfrontiert sieht, musste nun in einer Teilfrage seiner Rentenpolitik nachgeben: Die Anhebung des Renteneintrittsalters wurde zunächst ausgesetzt. Bei uns nicht…. eine Dokumentation finden Sie hier.

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