Macron: „Wir sind im Krieg“ – Merkel spricht von „historischer Aufgabe“

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Vor drei Tagen wählte der französische Präsident bei einer Fernsehansprache drastische Worte. Als der Präsident in Frankreich im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus eine Ausgangssperre verhängte, sagte er: „Wir sind im Krieg. Der Feind ist da und er ist unsichtbar. Aber wir werden den Krieg gewinnen“.

Die Anordnung der Ausgangssperre werde mindestens zwei Wochen gelten. Verstöße würden bestraft. Bereits am Wochenende wurden Versammlungen von über 100 Menschen verboten, außerdem schlossen Schulen, Kitas, Bars und Restaurants.

In Frankreich wird nun verstärkt Militär eingesetzt. Im Elsass, wo die Ausbreitung des Virus offenbar am größten ist, wurden Feldlazarette aufgestellt. Als die Ausgangssperre in Paris verkündet wurde, ergriffen viele Menschen die Flucht aufs Land. Auf den Ausfallstraßen von Paris staute sich der Verkehr. Viele Familien und Rentner machten sich auf den Weg in Landhäuser, bevor die Ausgangssperre sie daran hindern konnte.

In Paris sind indes ganze Militärkolonnen eingetroffen. Augenzeugen filmten den Einzug der Militärtechnik in der Stadt. Es heißt, Polizei und Armee solle die Ausgangssperre kontrollieren. Sehen wir bald auch Militär auf Deutschlands Straßen?

Vor kurzem sagte auch US-Präsident Donald Trump, dass die USA einen „Kampf gegen einen unsichtbaren Feind“ kämpfe, doch die USA werde den Feind besiegen: „We will win“, so der Präsident.

Gestern Abend sendeten die Öffentlich-Rechtlichen eine aufgezeichnete Fernsehansprache von Bundeskanzler-Darstellerin Angela Merkel „an die Nation“. Sie appellierte an die „Bürgerinnen und Bürger“, sich an die verhängten Maßnahmen der „sozialen Distanz“ unbedingt zu halten. Man befinde sich jedoch in einem „dynamischen Prozess, daher könnten sich die Maßnahmen täglich ändern“. Wir werden die Beschränkungen hier dokumentieren…

Die Rede wirkte für Merkel sehr ungewöhnlich, so als ob nicht die üblichen Schreiberlinge diese für sie geschrieben hätten. Die Ansprache wirkte eher amerikanisch überschwänglich, sehr menschlich, fürsorglich und mitfühlend gegenüber den „Bürgerinnen und Bürgern“. Merkel wählte ungewöhnlich warme Worte, die sie so noch nie gewählt hat. So viel Mitgefühl hat man von der Kanzlerin in ihrer ganzen Amtszeit nicht gesehen: Es gehe darum „geliebte Menschen zu retten und sie danke den Menschen für ihre Arbeit von ganzem Herzen“.

Das Land befinde sich in einer Lage, wie es sie „seit dem 2. Weltkrieg so noch nie gegeben habe, das Land stehe nun vor einer historischen Aufgabe“. Sind das bereits die Anzeichen dafür, dass wir in Deutschland vor großen historischen Umwälzungen stehen? Welche das sein könnten, haben wir in unseren Trump, Defender 2020 und Shaef-Artikeln thematisiert.

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