Lockdown-Politik: Professor kritisiert die Maßnahmen

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Der Direktor des Instituts für Health Policy der Stanford-University, Professor Jay Bhattacharya, hat die Politik für die flächendeckenden Lockdowns kritisiert. Bhattacharya kritisierte den Umstand, dass viele Staaten sowohl die Gesellschaft wie auch das wirtschaftliche Leben weltweit stillgelegt hätten, ohne dabei die Kosten dieser Maßnahmen und den Nutzen (bezogen auf das Virus und dessen Eindämmung) ins Verhältnis gesetzt zu haben. Die Länder hätten – mit der Ausnahme von beispielsweise Schweden – dabei im Kern dieselbe Strategie gewählt.

Alten- und Pflegeheime im Fokus der Kritik

Dabei wandte sich Bhattacharya besonders an die Politik, die Corona-Patienten in Alten- und Pflegeheime verfrachtet habe. Dies hatten beispielsweise einige US-Bundesstaaten, namentlich der Hotspot New York, betrieben. Das Ergebnis: Die Bewohner selbst, die in unmittelbarer Nähe zueinander wohnen sowie das Pflegepersonal sei unnötigen Risiken ausgesetzt worden. Dies habe zu der signifikant höheren Sterblichkeit in diesen Einrichtungen geführt. Unter anderem darunter allerdings litt auch Schweden, wie Beobachter anmerken. Die Politik den Alten- und Pflegeheimen gegenüber war weitgehend international dieselbe.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO kritisiert Bhattacharya gleichfalls: Diese habe die sogenannte Sterblichkeitsrate auf bis zu 3,4 % aller derjenigen hochgerechnet, die als „infiziert“ galten. Aktuelle Schätzungen, so Bhattacharya, würden eine Rate zwischen 0,26 % und 0,5 % annehmen. Die Worst-Case-Annahmen wiederum waren damit die Grundlage für die harten Maßnahmen, die wirtschaftlich und gesellschaftlich ersichtlich großen Schaden angerichtet haben.

Bhattacharya ist der Ansicht, hier seien vor allem die Beamten der Gesundheitsbehörden in Panik geraten. Fraglich erscheint vor diesem Hintergrund allerdings, auf wessen Betreiben die Beamten weltweit auf dieselbe Idee gekommen sein sollen? Genau an dieser Politik der Gesundheitsbehörden – die Ausrichtung an Worst-Case-Szenarien – richtet sich die Kritik fast aller Seiten. Oberste weltweite „Gesundheitsbehörde“ ist wiederum die WHO. Die Kritik an der WHO bleibt. Lesen Sie hier weiter. 

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