Jüngst bestätigt: Spahn will Immunitätsausweis

Der Immunitätsausweis in Deutschland soll offenbar kommen. Dies hat Jens Spahn vor einigen Tagen nach Angaben des „Merkur“ demnach „erneut“ bestätigt. Die Kritik ist groß. Denn der Immunitätsausweis soll festhalten, wer entweder per Erkrankung Anti-Körpern gebildet habe oder wer sich – wenn verfügbar – geimpft hat. Dementsprechend könnte über einen Immunitätsausweis recht schnell kontrolliert werden, wer sich hat impfen lassen und wem über den Ausweis Sonderrechte erlaubt würden. Dies wäre ein faktische (Fast-)zwangsimpfung, um am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Spahn: Tests sind teils falsch

Dieser Vorschlag ist nicht nur der Kontrolle wegen massiven Protesten ausgesetzt, sondern schon aus technischen Gründen. Denn die Tests in Deutschland liefern auch nach Angaben des Gesundheitsministers selbst oft genug falsch Ergebnisse. Falsch-Positive Ergebnisse – dies bezieht sich auf die „Spezifität“ der Tests – kommen offenbar häufig genug vor, um dann auch von einer falschen Durchseuchungshöhe auszugehen.

Zudem ist die technische Kritik auch dahingehend, dass nicht jeder Mensch, der das Virus in sich trug und erkannte, Antikörper gebildet hat. Insofern ist die Begründung für den Immunitätsausweis ausgesprochen zweifelhaft und dünn. Dennoch hält der Gesundheitsminister daran fest:

„Obwohl inzwischen Zehntausende in ganz Deutschland Woche für Woche auf die Straßen gehen, um gegen Zwangsimpfung, Freiheitsberaubung und die Immunitätsausweispläne etc. zu protestieren“, existieren demnach nicht nur Wünsche, sondern auch Pläne. Ein Grund, den er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gegenüber geäußert hatte: „Man (müsse) sich mit der Frage beschäftigen, welche Einschränkungen wann für wen zulässig seien.“ Andere Staaten würden bereits planen, die Einreise von einem Immunitätsnachweis abhängig zu machen. Das gebe es ja bereits bei anderen ansteckenden Krankheiten wie Gelbfieber, argumentierte Spahn. Es könne ja nicht die Lösung sein, dass „unsere Bürgerinnen und Bürger nicht mehr in Länder reisen könnten, die solche Regelungen planen.“

„Spahn plante mit der zweiten rechtswidrigen Änderung des Infektionsschutzgesetzes die Einführung eines obligatorischen Immunitätsausweises. Doch aufgrund des Widerstands der SPD-Bundestagsfraktion soll das Vorhaben gestrichen worden sein. Dies ist allerdings kaum glaubhaft, denn mit der Einführung der Pflicht eines Immunitätsausweises wird genau dies getan. Wer künftig seine Immunität gegenüber allen erdenklichen Krankheiten nicht nachweisen kann, d. h. wer also nicht gegen alle möglichen Krankheiten geimpft ist, wird künftig schlicht nicht mehr reisen können. Das bedeutet nicht nur eine Immunitätsnachweispflicht, sondern auch eine praktische Impfpflicht.“ Hier lesen Sie mehr dazu. 

„Sollte Spahn vordergründig nicht an dem Immunitätsnachweis festhalten wollen, wird der Immunitätsausweis von der EU vorgeschrieben werden. Hier findet also erneut eine Irreführung der Bevölkerung statt. Spahn tut so, als ob er von seinen Zwangsimpfungsplänen und dem Immunitätsausweis Abstand nimmt, in Wirklichkeit ist aber längst auf EU-Ebene geplant, dass dieser Zwang EU-weit kommen soll. Das entsprechende EU-Dokument mit den Impfzwang-Plänen heißt „Roadmap on Vaccination“ und ist auf den Webseiten der Europäischen Union für jeden einsehbar.“

 

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