In Marokko warten 50.000 Afrikaner auf die Überfahrt nach Spanien

Das neue Ziel der afrikanischen Migranten heißt jetzt nicht mehr Italien, sondern Spanien. Watergate.tv berichtete jüngst über die gewaltsame Erstürmung der spanischen Grenzen in Ceuta von über afrikanischen Migranten. Nach Angaben der spanischen Polizei sollen über 50.000 Afrikaner jetzt darauf warten, über das Meer nach Spanien und damit nach Europa zu kommen. Damit dürfte Spanien bald von einer beispiellosen Migrationswelle heimgesucht werden.

Alles nur Zufall? Wohl kaum, denn Ende Juni trafen sich George Soros und der neue spanische, sozialistische Regierungschef Sanchez zu einem Geheimtreffen in Spanien, berichtete die spanische Zeitung „Vozpopuli“. Seitdem mehren sich die Meldungen, dass Spanien das Tor für eine neue Migrationswelle nach Europa werden wird. Von Malta und Italien abgewiesene NGO-Schlepper-Schiffe wurden von Spanien aufgenommen. Die Rede ist sogar von über eine Million Schwarzafrikaner, die insgesamt auf dem Weg über Libyen, Algerien und vor allem Marokko in die EU sein sollen.

Die Zahl 50.000 machte auch in anderer Sache Schlagzeilen. Denn die sogenannte EU-Operation „Sophia“ soll rund 50.000 Migranten nach Europa eingeschleust haben – anstatt sie fernzuhalten. Die „EU-Mission Sophia“ wurde vor rund drei Jahren ins Leben gerufen, um offiziell Menschenhändlern und Schleppern an der libyschen Küste das „Handwerk“ zu legen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen berichtete „stolz“, dass diese Mission dadurch nahezu 50.000 Migranten das Leben retten konnte.

Marineeinheiten verschiedener Länder wurden dafür an die libysche Küste verlegt. Auch Schiffe der Bundesmarine waren bei der Operation dabei. Doch anstatt Schleppern das Handwerk zu legen, wie es offiziell hieß, betätigten sich die EU-Schiffe selbst als Schlepper. Die Migranten, die sich vor der Küste Libyens befanden, wurden von den Marine-Schiffen aufgenommen und nach Europa gebracht. Die Bundesmarine soll 23.000 Migranten „gerettet“ haben, so von der Leyen. Das Einsatzgebiet befand sich auf der Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien. Anstatt die Migrantenboote den kurzen Weg wieder zurück nach Libyen zu bringen, wurden diese in die EU gebracht.

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