Impfstoff: 43 % wollen abwarten – Ethikrat-Mitglied möchte Verweigerern Intensivbett nehmen

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Noch ist der Impfstoff von BioNTech und Pfizer in Deutschland nicht offiziell zugelassen. Die EMA, die Gesundheitsbehörde der EU, hat für die neue Woche die Entscheidung zur Zulassung angekündigt. Der politische Streit aber spitzt sich zu. Immerhin 43 % haben bei einer Umfrage von Forsa erklärt, dass die zunächst abwarten wollen, bis sie sich impfen lassen wollten. Da der Anteil der angeblichen Corona-Leugner deutlich geringer sein soll, ist hier wohl auch die sogenannte normale Bevölkerung skeptisch. Die Regierenden wie auch die MSM arbeiten allerdings kräftig gegen die Skepsis an.

Wenn es nicht reicht, kann auch gedroht werden, wie nun ein Mitglied des Ethikrates demonstrierte.

Die Drohung: „Wenn ich krank werde“, überlasse ich „mein Intensivbett“

Dr. Wolfram Henn, Mitglied des Ethikrates und Humangenetiker, forderte in einem offenen Brief, dass sich sogenannte Impfverweigerer mit einem Dokument ausstatten sollten. Sie sollten ein Dokument „bei sich tragen mit der Aufschrift: Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen.“

Wer sich dagegen entscheide, müsse dies vor den Geschädigten des Lockdowns und des Lockdowns light auch erklären.

Die Begründung für seine Forderung: Das Vakzin sei sicher. Querdenker sowie die „Sorgen der Impfgegner“ seien Panikmache. Er rate den Leuten, sich mit dem Krankenhauspersonal zu unterhalten, das stets im Einsatz sei, um das Leben der Corona-Patienten sicherzustellen.

Herr Dr. Henn ging in seinem „Beitrag“ allerdings nicht darauf ein, dass unter dem „Fachpersonal“ in Kliniken den jüngst vorgetragenen Umfragen nach ebenfalls 40 % und mehr „abwarten“ wollen. Der Ethikrat also sah sich offenbar nicht genötigt, öffentlich zugängliche Argumente für oder gegen den Impfstoff zur Kenntnis zu nehmen, bevor er sich einer vermeintlich geschlossenen Gruppe gegenüber in dieser Form äußert. Zur Information: Die meisten Mediziner, allerdings sind diese nicht Mitglieder des Ethikrates, sehen kraft Berufs und Eids ihre Verpflichtung darin, Menschen, die durch die Kliniktür eingeliefert werden, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Nationalität, Meinungen,  Verhaltensweisen oder irgendwelchen Merkmalen zu heilen. Dies scheint das Mitglied des Ethik(!)rates nicht zu wissen.

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