Historisch: Kennedy Jr spricht in Berlin – Demonstranten fordern Friedensvertrag

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Bereits am Freitag fanden sich zahlreiche Demonstranten in Berlin zur sogenannten „Vordemonstration“ ein. Während das „Querdenken 711“-Team um Michael Ballweg wie angekündigt sein großes Programm an der Siegessäule am Samstag startete, fanden sich viele Menschen schon am Freitagnachmittag vor der russischen und amerikanischen Botschaft in der Nähe des Brandenburger Tors ein. In lauten Sprechchören forderten sie den amerikanischen und russischen Präsidenten Trump und Putin auf, den Feindstatus Deutschlands durch einen Friedensvertrag mit dem deutschen Volk, dem Souverän, zu beenden.

Zahlreiche Transparente, die sogar in britischen und amerikanischen Mainstream-Medien gezeigt, aber auch vielfach in den sozialen Medien in den USA verbreitet wurden, forderten vor allem Präsident Trump auf, dem deutschen Volk zu helfen. Es waren Transparente zu lesen wie „Please, Mr. President, make Germany great again“ oder „Mr. Trump, please don’t forget the german patriots – WWG1WGA“, „Q – Make Germany Great again“ und „Wladimir & Donald, give us free – Q“. Am Brandenburger Tor standen Demonstranten mit einem riesigen Transparent, auf dem das Wort „Friedensvertrag“ mit der russischen, amerikanischen sowie der deutschen Fahne zu sehen war.

Ganz Europa war eingeladen

Am Samstagvormittag füllte sich die Berliner Innenstadt dann erneut. Augenzeugenberichten zufolge waren auch zahlreiche Reisebusse aus Frankreich, Holland und Tschechien angereist. Schätzungen zufolge sollen sich zwischen eine und drei Millionen Menschen in Berlin eingefunden haben. Die Zahlen in den Mainstream-Medien, die von 25.000 bis 38.000 Menschen sprechen, dürften nicht annähernd der Realität entsprechen. Die Bilder, die von zahlreichen Livestreams und Fotos von Privatpersonen stammen und in den sozialen Medien geteilt wurden, aber auch die Aufnahmen der Demo-Veranstalters „Querdenken 711“, beschreiben ein ganz anderes Bild, als die Mainstream-Medien.

Während die Mainstream-Presse von „aufgeheizter“ Stimmung bereits am Samstagmorgen und von Demonstranten berichtete, die den Forderungen der Polizei nicht Folge leisten wollten, berichteten Augenzeugen- und Live-Videos von einer ganz anderen Situation. Augenzeugen berichteten, dass sie die Friedrichstraße zum Siegesdenkmal gehen wollten, wo die Querdenken-Veranstaltung am Nachmittag stattfinden sollte. Die Polizei hatte jedoch die Friedrichstraße abgesperrt, so dass die Menschen nicht mehr weiter in Richtung Unter den Linden, Brandenburger Tor und Siegessäule gehen konnten.

Von hinten strömten indes immer mehr Menschen in die Friedrichstraße und erst durch die Polizeiabsperrung wurde die Lage langsam brenzlig. Denn die Menschen mussten dadurch stundenlang in der Hitze verharren, während immer mehr nachdrängten. Augenzeugenberichten zufolge sollen auch die Seitenstraßen abgesperrt gewesen sein. Erst nach langen Diskussionen ließ die Polizei die Menschen schließlich durchgehen. Immer wieder mussten die Anwälte des „Querdenken“-Teams einschreiten und verhandeln, damit die Polizei den Weg freigab. In den Medien indes wurde von „aufgeheizter“ Stimmung und aggressiven, zum Teil rechtsradikalen Demonstranten gesprochen, die nicht willens gewesen seien, die erforderlichen Abstände einzuhalten.

„Maßnahmen der Polizei wie in der DDR“

Beobachter dieser Vorgehensweise der Polizei in Berlin, die bereits 1989 in Ostdeutschland an friedlichen Freiheitsprotesten teilgenommen haben, kommentierten die Vorgehensweise der Polizei als „typisch für ein totalitäres Regime“. Diese Vorgehensweise sei auch in der DDR angewendet worden, um die Demonstranten absichtlich in ihren Rechten einzuschränken, zu sabotieren, zu demütigen und zu provozieren. An dieser Stelle ist zu bemerken, dass der Berliner Innensenator Andreas Geisel, der die Demonstration verbieten wollte, ein früheres Mitglied der SED ist. Nach einem Eilantrag, den die Anwälte des „Querdenken“-Teams an das Oberverwaltungsgericht Berlin gestellt hatten, wurde das Demonstrationsverbot gekippt.

Ein weiterer Eilantrag der „Querdenker“, der an das Bundesverfassungsgericht ging, kippte die Anweisung der Polizei, die Demonstration aufzulösen. Dennoch versuchte die Polizei immer wieder, teils mit Gewalt und mittels willkürlicher Festnahmen, die Demonstrationen aufzulösen. „Querdenken-711“ hatte am Samstagnachmittag den sofortigen Rücktritt von Innensenator Geisel sowie den Rücktritt der gesamten Bundesregierung gefordert. Zudem kündigte Ballweg an, dass man „bleiben wolle“ und dass es ein Protestcamp geben werde. Nachdem die Polizei die Demonstration am Samstagnacht und die erneute Kundgebung am Sonntag an der Siegessäule teils mit Gewalt auflöste, konstatierten die Anwälte von „Querdenken“, dass „sich die Polizei massiv rechtswidrig verhalten habe und dass es de facto keinen Rechtsstaat mehr gebe“.

Das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde infolge der Geschehnisse von den Veranstaltern der Artikel 20 des Grundgesetzes, insbesondere Artikel 4, ausgerufen. Darin heißt es:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Störer und V-Männer im Einsatz?

Augenzeugen berichteten, dass sich zahlreiche „Störer“ unter die friedlichen Demonstranten gemischt hätten. Diese wurden per Video-Aufzeichnung bei ihren Aktionen gefilmt und als solche identifiziert. Sie waren zumeist schwarz gekleidet, waren in kleinen Gruppen von 4-6 Personen unterwegs und schwenkten die Reichsflagge. Laut den Augenzeugen, die die Szenerie filmten, wurden genau diese von den Mainstream-Medien gefilmt und interviewt und wie erwartet wurden genau diese Szenen dann auch im Fernsehen mit dem Kommentar verbreitet, rechtsradikale Reichsbürger hätten sich unter den Demonstranten befunden.

Am Sonnabendabend kam es zu weiterer Polizeigewalt am Reichstag. Nachdem einige Demonstranten über die Absperrungen gingen, sich auf den Treppen des Reichstags positionierten und die Worte „Wir sind das Volk“ riefen, reagierte das herbeigeeilte Polizei-Trupp mit harter Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten. Diese wurden gewaltsam, teils mit Schlägen, von den Treppen des Gebäudes vertrieben. Auch unter diese Menschenmenge hatten sich offenbar auch wieder die bekannten „Störer“ mit den Reichsflaggen gemischt; Beobachter sprechen auch von möglichen „V-Leuten“, die als schwarz vermummte erkennbar gewesen seien.

So beschreibt es die „Regierung“

Genau diese Vorkommnisse wurden von Bundespräsident Steinmeier (SPD) am Sonntag in den Mainstream-Medien „scharf verurteilt“. In den Medien hieß es, „Rechtsextreme Pöbler mit Reichsflaggen hätten das Reichstagsgebäude gestürmt“. Steinmeier sagte: „Das Reichstagsgebäude ist die Wirkungsstätte unseres Parlaments und damit das symbolische Zentrum unserer freiheitlichen Demokratie. Dass Chaoten und Extremisten es für ihre Zwecke missbrauchen, ist unerträglich. Das ist ein Angriff auf das Herz unserer Demokratie.“ Heiko Maas (SPD) twitterte: „Reichsflaggen vorm Parlament sind beschämend.“ SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz schrieb: „Nazisymbole, Reichsbürger- & Kaiserreichflaggen haben vor dem Deutschen Bundestag rein gar nichts verloren.“ Bundesjustizministerin Lambrecht (SPD) forderte eine „harte Antwort des Staates auf die Ereignisse: „Das unerträgliche Bild von Reichsbürgern und Neonazis vor dem Reichstag darf sich nicht wiederholen – nicht vor dem Parlament und niemals im Parlament.“

Es ist anzunehmen, dass diese „Störer“ mit den Reichsflaggen und die V-Leute gezielt überall eingeschleust wurden, um dann in der Berichterstattung der Mainstream-Medien der Öffentlichkeit zu „zeigen“, dass sich viele „Rechtsextreme und Reichsbürger“ bei der Demonstration befunden hätten. Innensenator Geisel behauptete, dass die Polizei mit Flaschen und Steinen beworfen worden sei. Wenn dies so war, dürfte die Aggression gegen die Polizei vielmehr von der Antifa mit ihrer Gegendemonstration ausgegangen sein, denn die vielen Augenzeugen an den verschiedenen Demonstrationspunkten berichteten und filmten, dass sich die Teilnehmer der Anti-Corona-Demo durchweg friedlich verhalten hätten.

Robert F. Kennedy Jr hält historische Rede

Ein großes und positives Highlight war jedoch der überraschende Besuch von Robert F. Kennedy Junior, dem Neffen des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy. Er war Gast der „Querdenken-711“ Veranstalter. Kennedy trat an der Siegessäule auf und hielt eine kurze Rede. Darin griff er die Pharma-Lobby an und sagte, „dass Regierungen Pandemien lieben würden, weil es sie in die Lage versetzen würde, Kontrollmechanismen zu installieren“. Er bezog sich auch auf den Besuch seines Onkels in Berlin, als dieser die berühmten Worte „Ich bin ein Berliner“ sagte.

Die vollständige Rede von Robert F. Kennedy Jr mit Übersetzung finden Sie hier:

Auch das Ausland berichtete von Berlin und präsentierte Fotos, die in den deutschen Mainstream-Medien so nicht zu sehen waren. Dort wurden die Transparente, die sich an Präsident Trump richteten, gezeigt, sowie Schilder, die die gesamte Bundesregierung als Häftlinge zeigte. Die Bilder und Videos finden Sie in den Beiträgen der US-Medien hier:

https://www.nbcnews.com/news/world/qanon-supporters-join-thousands-protest-against-germany-s-coronavirus-rules-n1238783

https://edition.cnn.com/2020/08/29/europe/berlin-protest-coronavirus-police-grm-intl/index.html

https://www.dailymail.co.uk/news/article-8676875/amp/Thousands-anti-maskers-believe-pandemic-HOAX-march-against-lockdown-London.html?__twitter_impression=true

Europaweite Proteste

Auch in London und Zürich gab es eine riesige Anti-Corona-Protestkundgebung. Zehntausende hatten sich am Trafalgar Square versammelt und bezeichneten die Pandemie als „Plandemie“ und das Virus als „Hoax“, einen Schwindel. In London trat auch der bekannte Investigativ- und Enthüllungsjournalist sowie Buchautor und Filmemacher Davide Icke auf, welcher von den Medien als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurde. Icke hat in vielen Interviews Informationen über die, wie er sagt, „Jahre in voraus geplante Pandemie“ herausgegeben, die in den Mainstream-Medien nicht zu finden sind.

Wer ist eigentlich Querdenken 711- Initiator Ballweg?

Der Initiator der „Querdenken 711“-Bewegung, Michael Ballweg, bzw. Mitarbeiter von ihm, distanzierten sich indes von den Demonstranten an den Botschaften, welche von Trump und Putin einen Friedensvertrag forderten, damit Deutschland ein souveräner Staat werden kann. Ballweg war Mitglied des Clubs „Round Table 23 Stuttgart“, wo er 2005 sogar selbst Präsident war. „Round Table“ bezeichnet sich selbst als „Geheimbund“ und ist den Freimaurern zuzuordnen (Quelle: https://www.rt23-stuttgart.com/past-prsidenten). Auch wenn Ballweg dieser Organisation (angeblich) nicht mehr angehört, muss man sich die Frage stellen, ob er den selben „Eliten“ angehört, die unser Land derzeit lenken.

Ballweg kündigte zudem im Juni 2020 an, Oberbürgermeister von Stuttgart werden zu wollen. Querdenken 711 beruft sich auf das Grundgesetz der BRD, im Gegensatz zu den „Kaiserreich“-Protestlern, die der Ansicht sind, die BRD sei kein souveräner Staat, sondern lediglich eine Corporation und noch immer die Verwaltung der Alliierten. Die „Kaiserreich“-Protestler fordern den Friedensvertrag und eine echte Verfassung für das deutsche Volk.

Unter den vorliegenden Informationen ist zu hinterfragen, inwieweit Ballweg das bestehende BRD-Konstrukt tatsächlich in Frage stellt. Oder geht es der Bewegung nur darum, die Regierung durch andere Spieler auszutauschen, das Parteiensystem selbst aber zu erhalten? Auf diese Möglichkeit weist auch die Tatsache darauf hin, dass das Mitglied der Bewegung, Bodo Schiffmann, die Partei „Widerstand2020“ gründete, bevor er sie nach kurzer Zeit wieder verließ. Kurz darauf gründete Schiffmann die Partei „Wir2020“.

Kritiker fragen immer wieder, woher die Finanzmittel für die Demonstrationen stammen, denn die Kosten müssen enorm sein. Bereits in Stuttgart wurde viel Technik- und Bühnenmaterial präsentiert. In Berlin erreichte die am 1.8.2020 und 29.08.2020 präsentierte Technik (Lkws, Bühnen, Lautsprecher, Stromversorgung, Kran etc.) von Querdenken-711 eine neue Dimension. Wer bezahlt das alles und mit welchen finanziellen Mitteln hat es die Bewegung geschafft, Millionen Demonstranten zu aktivieren? Augenzeugen berichten zudem davon, dass auf der Querdenken-711 Bühne Vertreter der Grünen-Partei aufgetreten seien und quasi Wahlwerbung gemacht hätten. Welche Agenda also vertritt diese „Freiheitsbewegung“ tatsächlich?

Hier finden Sie weitere Bilder und Videos der Demonstration in Berlin, damit Sie einen Eindruck bekommen, was tatsächlich geschah:

 

 

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