Henry-Ford-Studie: Hydroxychloroquin senkt Covid-19-Sterblichkeit

Eine Studie des „Henry-Ford-Health-Systems“ hat ergeben, dass das von den Medien umstrittene Malaria-Medikament Hydroxychloroquin, welches Präsident Trump als Heilmittel gegen Covid-19 präsentiert hatte, die Sterblichkeitsrate von Covid-19-Patienten senkt, und zwar ohne Nebenwirkungen auf die Gesundheit des Herzens auszulösen. Dies berichtet das US-Nachrichtenportal „The Detroit News“. Die Ergebnisse der Studie wurden am 2. Juli im „International Journal of Infectious Diseases“ (Internationales Journal für ansteckende Krankheiten) veröffentlicht.

„Die Analyse zeigt, dass der Einsatz von Hycroxychloroquin (HCQ) geholfen hat, Leben zu retten“, sagt der Chef der „Henry Ford Medical Group“, Steven Kalkanis und Senior Vize Präsident des „Henry Ford Health System“. „Als Ärzte und Wissenschaftler schauen wir auf die Daten, um einen Einblick zu erhalten. Und die Daten belegen eindeutig, dass es von Vorteil für Covid-19-Patienten in Krankenhäusern war, mit dem Medikament behandelt zu werden.

Die Studie analysierte rund 2.500 Patienten, die zwischen dem 10. März und dem 2. Mai 2020 in den sechs Krankenhäusern des Henry Ford Health Systems stationiert waren. Die Studie ergab, dass 13% der mit HCQ behandelten Patienten starben, während 26,4%, die das Medikament erhielten, nicht starben.  Die Patienten, die mit HCQ behandelt wurden, erfüllten spezielle Kriterien, die von der Abteilung für Infektionskrankheiten des Krankenhauswesens festgelegt wurden. Die überwiegende Mehrheit erhielt das Medikament erst nach der Einweisung ins Krankenhaus: 82% innerhalb von 24 Stunden und 91% innerhalb von 48 Stunden nach Einweisung.

Alle Patienten in der Studie waren 18 Jahre und älter und hatten ein Durchschnittsalter von 64 Jahren. 51% waren Männer und 56% Afroamerikaner. „Die Ergebnisse wurden in hohem Maße analysiert und von Fachkollegen begutachtet“, sagte Dr. Marcus Zervos, der Abteilungsleiter für Infektionskrankheiten der Studie. „Wir führen unsere Ergebnisse, die sich von anderen Studien unterscheiden, auf die frühe Behandlung zurück und sind Teil einer Kombination von Interventionen, die in der unterstützenden Betreuung der Patienten durchgeführt wurden, einschließlich der Herzüberwachung.

Insgesamt wiesen die Patienten des Krankenhaussystems in der Studie eine Sterblichkeitsrate von 18,1% im Krankenhaus auf. Die Sterblichkeit war bei Patienten, die älter als 65 Jahre alt waren und bei der Einlieferung ins Krankenhaus einen reduzierten Sauerstoffgehalt im Blut aufwiesen, am höchsten. Die Mehrheit der Patienten, die starben, hatten schwerwiegende Grunderkrankungen wie chronische Nieren- und Lungenerkrankungen. Dr. Zervos wies darauf hin, dass die Studienergebnisse nur auf Patienten angewandt werden könnten, die im Krankenhaus und unter Kontrolle behandelt wurden. Zervos sagte, das Medikament solle gegenwärtig nur bei Patienten mit entsprechender medizinischer Überwachung im Krankenhaus gegeben werden. Hier in Deutschland wurde falsch darüber berichtet – wir erinnern hier daran. Sie dürften auch nicht damit rechnen, dass darüber weiterhin berechnet wird. 

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