Grüne werden größenwahnsinnig: Robert Habeck als Bundeskanzler

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„Alt-Grüner“ Daniel Cohn Bendit meint, die Grünen könnten nach der Wahl in Hessen den Ministerpräsidenten stellen. Das liege vor allem daran, dass die Grünen keine klassisch linke Partei mehr seien. Damit liegt er richtig – die Grünen sind schon lange nicht mehr klassisch links. „Man habe in Wiesbaden die Möglichkeit, eine Regierungskoalition anzuführen“, sagte Cohn-Bendit der „Süddeutschen“. Cohn-Bendit erwartet, dass die Grünen auch auf Bundesebene bald stärker werden. Es sei daher durchaus möglich, dass Robert Habeck Bundeskanzler werde, auch wenn die Grünen keine Volkspartei im herkömmlichen Sinne seien.

Cohn-Bendit unterstützte Emmanuel Macron und dessen „En Marche“-Bewegung im Europawahlkampf. Er wolle sich aber nicht noch einmal für das Europäische Parlament bewerben. Von 1994 bis 2014 war Cohn-Bendit Europaabgeordneter. Den europäischen Gedanken „trage er aber weiter in sich“. Die Grünen könnten in Hessen sowohl mit der FDP als auch mit den Linken regieren. Für rund 30 Prozent der Deutschen müssten die Grünen die Partei werden, die am besten dazu beitragen kann, die aktuellen Probleme zu lösen, so Cohn-Bendit. Das zentrale Problem sei der Klimawandel. Zudem hätten die Grünen grundsätzlich humanistische Positionen in der Zuwanderung. Einwanderung müsse humanitär gestaltet werden.

Die Grünen seien seit dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen so populär geworden, glaubt Cohn-Bendit. Die Grünen hätten damals alle Kraftanstrengungen unternommen, um zu einer neuartigen Regierungsmehrheit zu kommen. Die Grünen seien auch froh gewesen, nicht für das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen verantwortlich zu gelten. Auch bei der Bayern-Wahl hätten die Grünen gezeigt, dass man bereit sei, Hürden zu überwinden. Das setze den Positiv-Trend in Gang. Für ein Bündnis schwarz-grün in Hessen wird es wohl kaum reichen, aber Tarek Al-Wazir könnte Grüner Ministerpräsident in einem Bündnis mit der FDP oder den Linken werden.

Eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene entspreche jetzt nicht mehr dem aktuellen Kräfteverhältnis. Deshalb sollte es im Sommer Neuwahlen geben, zeitgleich mit der Europawahl, fordert Cohn-Bendit. Robert Habeck könnte eines Tages sogar Bundeskanzler werden. Wenn die Grünen den Weg der letzten Jahre so weitergehen würden, sei die Perspektive auf das Kanzleramt nicht mehr absurd, meint Cohn-Bendit.

 

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