Griechenland: Tsipras veröffentlicht brisante Details über Migrationsgespräch mit Merkel

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Anfang August berichtete Watergate.tv über weitere Hilfspakete, die die Bundesregierung Griechenland zugesagt hat, obwohl Griechenland bereits in diesem Sommer auf weitere Hilfszahlungen verzichten wollte. Zunächst war nicht klar, weshalb Griechenland nun plötzlich doch weitere Zahlungen erhalten soll. Anfang August genehmigte der Haushaltsausschuss eine weitere Zahlung von 15 Milliarden Euro im dritten „Euro-Rettungspaket“ für Griechenland.

Doch die Hintergründe für die erneuten „Hilfszahlungen“ waren anscheinend ganz andere, als zunächst von den Medien bekanntgegeben. Der griechische Premierminister Alexis Tsipras hat jetzt der „Welt“ in Griechenland Details über die Hintergründe der weiteren Hilfszahlungen geliefert. Die Informationen, die Compact Online herausgefunden und worüber das Online Magazin berichtete, sind höchst brisant.

Bei dem EU-Sonder-Migrationsgipfel, den Kanzlerin Merkel im Juni eiligst einberufen hatte, weil Bundesinnenminister Horst Seehofer ihr „das Messer auf die Brust“ setzte, kam es zwischen Merkel und dem griechischen Premier Alexis Tsipras zu einem sehr „interessanten“ Gespräch. Horst Seehofer hatte im Asylstreit mit der Kanzlerin gefordert, dass bereits in anderen EU-Ländern registrierte Flüchtlinge bei der Einreise nach Deutschland wieder zurückgewiesen werden sollen.

Laut Aussagen von Tsipras soll die Bundeskanzlerin einen ganz „besonderen“ bilateralen Migrationsdeal mit Griechenland vorgeschlagen haben. Angeblich soll sie Tsipras weitere Hilfszahlungen aus deutschen Steuergeldern versprochen haben. Tsipras müsse nur dem von ihr vorgeschlagenen bilateralen Migrationsabkommen zustimmen und er würde weitere Finanzspritzen bekommen – auch wenn die auf dem ESM basierenden, geforderten Reformen in Griechenland nicht umgesetzt würden.

Kanzlerin Merkel hat Griechenland also Gelder in Milliardenhöhe versprochen, wenn das Land auf ihren Migrationsdeal eingeht. Merkel hatte anscheinend vor, sich ihre „europäische Lösung“ für das Migrationsproblem zu erkaufen und dann der Öffentlichkeit weiszumachen, dass sie es geschafft hat, eine „europäische Lösung“ zu finden. Griechenland war sicherlich nicht das einzige Land, dem Gelder in Milliardenhöhe versprochen wurden. Gelder, die der deutsche Steuerzahler durch harte Arbeit sauer verdient hat.

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