Gibt es eine 50%-Falsch-Positiv-Rate beim PCR-Test?

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Der PCR-Test ist weiterhin das Allheilmittel, wenn es darum geht, die Verbreitung des Corona-Virus in der Bevölkerung festzustellen. Wenn es um die Deutung des jeweiligen Einzelfalls geht,  sind zahlreiche Experten ausgesprochen zurückhaltend. Dabei ist der PCR-Test die Grundlage dafür, positiv Getestete in die Quarantäne zu überstellen.

Nun hat die Seite rubikon.news ein Interview von Olfert Landt mit der Fuldaer Zeitung aufgegriffen. In diesem Interview äußert sich Landt zur Güte des PCR-Tests. Er muss wissen, wovon er spricht. Er ist ein Hersteller des Tests selbst.

Die Fuldaer Zeitung also schreibt: „In einem Punkt scheinen Olfert Landt und Reiner Füllmich aber einig zu sein: Nicht jede positiv auf Coronavirus getestete Person ist auch ansteckend“. Und weiter: „Wir wissen, dass Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind“.

Allein diese Aussage – die sich mit den Erkenntnissen zahlreicher Virologen deckt – müsste den Verantwortlichen in den Ohren klingeln. Es geht aber nicht weiter:

„Der Hersteller der PCR-Tests glaubt, das schätzungsweise die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös seien“. Damit die positiv Getesteten zum Risiko für Dritte würden, müssten diese „100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests“.

Angesichts solcher Aussagen bleibt Kritikern die berühmte Spucke weg. Nehmen wir an, dass die Hälfte der positiv Getesteten nicht infektiös sind und darüber hinaus – wegen der geringen Viruslast – sicherlich auch asymptomatisch, dann verringert sich das aktuelle Problem dramatisch. Die Regierung aber zieht die Schraube weiterhin noch enger an.

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, zitieren wir noch einmal von rubikon.news. Diesmal spricht Christian Drosten – im Jahr 2014. Dort ging es um die Diagnose von MERS durch PCR:

„Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Totkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben. (…)“

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