Gates präsentiert die Rechnung: Milliarden

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Bill Gates galt vielen Beobachtern stets als „Philantrop“ und also Menschenfreund, anderen als Geschäftemacher. Der wohl vermögendste Mensch des Planeten präsentiert jetzt die Rechnung für sein Engagement in der Pharmaindustrie: Die Industrieländer sollten Milliarden investieren, um Impfstoffe zu entwickeln und dann zu verteilen. „Die Entscheidungsträger müssen ausreichende Forschungsmittel mobilisieren, um die Entwicklung eines Impfstoffes zu ermöglichen“, ließ er die Leser der „Welt am Sonntag“ wissen.

Gavi: 7,4 Milliarden Dollar

Die „Impfallianz“ Gavi würde demnach 7,4 Milliarden Dollar benötigen. Sonst könne sie die „bisherigen Immunisierungsbemühungen“ offenbar nicht aufrechterhalten. „Noch höhere Kosten fielen für die Umsetzung einer allgemeinen Corona-Immunisierung an“, meinte der vielfache Milliardär. Sofern sich das Virus in den Entwicklungsländern ausbreite, seien die Folgen dramatisch.

„Selbst wenn es den reichen Staaten in den nächsten Monaten gelingt, die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen, sind sie nicht vor einem erneuten Aufflammen der Pandemie gefeit“. Denn würde die Pandemie in anderen Ländern noch weiter wüten, dann sei es lediglich eine Frage der Zeit, bis das Virus zurückkehre.

Gates scheint dies zu wissen. Denn schon seit geraumer Zeit kümmert er sich nicht nur um die sogenannten Entwicklungsländer, in denen er mit einer anderen Allianz das bargeldlose Zahlen fördert, sondern auch um die Impfentwicklung. „Gavi“ ist von der Stiftung gegründet worden, die seine Frau und er zusammen betreiben. Und so ist er mit seinen profunden „Kenntnissen“ in der Lage, sowohl die Situation in den Entwicklungsländern einzuschätzen und zu bewerten wie auch die Impfsituation zu beschreiben.

Glücklicherweise, so Kritiker zynisch, hat er also an allen aktuell entscheidenden Brennpunkten die entscheidende Zugriffsmöglichkeit. Seine Erfolgsmeldung für die westlichen Länder und sicher auch für die Entwicklungsländer: „Wir gehen davon aus, dass in 18 Monaten mindestens einer von ihnen (Impfstoffe, die Red.) anwendungsbereit sein wird. Noch nie hat die Menschheit in so kurzer Zeit nach Auftauchen eines neuen Krankheitserregers eine Schutzimpfung bereitgestellt“. Das Geschäft läuft. Mehr dazu lesen Sie hier.

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