Fleisch und Käse: Das große Krebsrisiko…

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Wer oft Fleisch und Käse ist, hat ein größeres Sterberisiko – und könnte dann zudem an Krebs sterben. Dies ist das Ergebnis der Studie der University of California. Dabei wirke das „regelmäßige Steak“ ggf. genauso krebserregend wie die Zigarette. Das ist der Schluss der kalifornischen Wissenschaftler, die dafür die Korrelation von Sterberisiko und tierischem Eiweiß erforscht haben. In ihrer Studie haben sie die Daten von 6.000 Probanden ausgewertet. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“ veröffentlicht.

Die Studie der Kalifornier fand noch mehr heraus:

Die Studie der Kalifornier zeigte weitere Ergebnisse: Wer sich mit viel Milch, Fleisch und Käse ernährt, könne früher sterben als bei einer proteinarmen Ernährung. Das Krebsrisiko bzw. das Risiko, an der Krankheit sogar zu sterben, würde sich gegen über einer proteinarmen Kost bei Ernährungsformen mit „viel tierischem Eiweiß“ sogar vervierfachen. Liebhaber tierischen Proteins haben zudem ein mehrfach erhöhtes Risiko, eine Diabetes zu erleiden und daran zu sterben. Deshalb wäre die Ernährung „aus reichlich tierischen Eiweißen ähnlich riskant wie etwa das Rauchen.

Dieser Meinung sind auch Ernährungsmediziner der Harvard-University. Sie haben kürzlich eine Studie veröffentlicht, in der sie untersuchten, wie sich der Verzehr von tierischem und pflanzlichen Protein auf die Sterblichkeit auswirkt. Es zeigte sich, dass tierisches Protein das Sterblichkeitsrisiko, insbesondere durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöht. Pflanzliches Protein hingegen senkte im Gegenzug das Sterblichkeitsrisiko.

Zwei weitere Beobachtungsstudien vom General Hospital in Boston, die in der Fachzeitschrift „JAMA internal Medicine“ veröffentlicht wurden, untersuchten ebenfalls die Auswirkungen von pflanzlichen und tierischen Proteinen auf die Gesundheit: Ein erhöhter Konsum von tierischem Eiweiß erhöht das Risiko kardialer Sterblichkeit, während pflanzliche Eiweiße eine schützende Wirkung entfalten können.

Nach Berücksichtigung von Lebensstil und anderen Ernährungsfaktoren war ein hoher Verzehr von Proteinen aus tierischen Quellen – darunter alle Arten von Fleisch, Eier oder Milchprodukte – mit einer erhöhten kardiovaskulären Sterblichkeit verbunden. Wer dagegen mehr Proteine aus pflanzlichen Quellen – Brot, Müsli, Bohnen, Nüsse, Hülsenfrüchte – zu sich nahm, hatte eine geringere Sterblichkeit.

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