Fette Beute: GEZ-Sender sammeln fast 8 Milliarden Euro ein

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Etwa 3,5 Millionen Haushalte in Deutschland werden in den kommenden Tagen oder Wochen Post erhalten. Vom sogenannten Beitragsservice, der für die öffentlich-rechtlichen Sender abkassiert. Die Daten der Haushalte sollen mit dem Datenbestand der Einwohnermeldeämter auf Übereinstimmung geprüft werden. Bei der Gelegenheit ist es interessant zu erfahren, wieviel Geld der Beitragsservice jährlich eintreibt. Nach den jüngsten Zahlen sind dies fast 8 Milliarden Euro, oder um genau zu sein: 7,97 Milliarden Euro.

Das Milliarden-Geschäft floriert

Dieser Betrag ist gegenüber dem vorhergehenden Jahr weitgehend konstant gewesen. Es fehlen 3,7 Mio. Euro im Vergleich zum Jahr 2016. Dies seien 0,05 %, hieß es. Die großen Sendeanstalten, die ARD, das ZDF sowie das Deutschlandradio, sollen insgesamt 7,82 Milliarden Euro kassiert haben.

In Deutschland waren oder sind insgesamt gut 39 Millionen privater Haushalte zahlungspflichtig. Nach den vorliegenden Angaben wurden 2,76 Millionen Bürger von der Zahlungspflicht entbunden, 460.000 haben einen lediglich ermäßigten Beitrag entrichten mussten.

Da die Haushalte etwa 90 % der Gebühren übernehmen, bleiben fast 10 % für Unternehmen sowie „Einrichtungen des öffentlichen Gemeinwohls“, wie es heißt.

Der sogenannte Beitragsservice, wohl eher ein Service zugunsten der Sendeanstalten selbst, versendet nur seine Post, um die Nichtzahler zu identifizieren. Denn noch immer wehren sich offenbar erfolgreich Millionen Menschen gegen die Zwangsabgabe. Eine solche ist es spätestens geworden, seitdem faktisch jeder Haushalt zur Finanzierung des Staatsrundfunks herangezogen wird, unabhängig davon, ob ein Empfangsgerät nachgewiesen werden kann oder nicht.

Die GEZ-Sender, wie Kritiker sie nennen, finanzieren damit zahllose Fernsehprogramm, die über die sogenannte Grundversorgung weit hinausgehen. So gehen die öffentlich-rechtlichen Sender inzwischen auch daran, ihre Internet-Aktivitäten auszubauen. Auf Kosten privater Betreiber, die wiederum auf freiwillige Teilnahmen und Werbeentgelte angewiesen sind.

Dennoch: Die GEZ-Kritik wächst und wächst…

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