EU-Kommissionschef Juncker: MERKEL für EU-Amt „hochqualifiziert“

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Was wird Angela Merkel nach ihrer Karriere als Kanzlerin machen? Diese Frage beschäftigt so manches Gemüt. EU-Kommissionschef Juncker jedenfalls sieht sie gegenüber der „Funke-Gruppe“ hochqualifiziert für ein Amt innerhalb der EU bzw. ein „europäisches Amt“. Damit wolle er sie nicht zum Rücktritt bewegen oder aus dem Amt komplimentieren. Schließlich ende die Wahlperiode ja erst 2021.

Merkel – wohin des Weges?

Gegenüber der Funke-Mediengruppe wiederum ließ der CDU-Präsidiale Mike Mohring indes wissen, dass die Union die Kanzlerin noch brauche, denn sie habe die Schlüsselrolle für eine erfolgreiche Bundesregierung inne. Mohring ist Spitzenkandidat für die folgende Landtagswahl im Bundesland Thüringen. Daher sei auch „aus Respekt vor dem Amt der deutschen Bundeskanzlerin (und ihrer Person….) die Beschäftigung mit dieser beliebten Was-wäre-wenn-Frage unangemessen“. Weitere verteidigende Stimmen gegen dieses Ansinnen von Juncker hat diese Redaktion bislang noch nicht vernommen.

Faktisch ist die Wahlperiode bis 2021 zunächst abgeschlossen. Sollte die SPD hingegen nach der EU-Wahl Ende Mai oder nach den im Herbst stattfindenden Landtagswahlen aus der Koalition austreten wollen, würde es eng für die Kanzlerin. Nach der aktuellen Sitzverteilung im deutschen Bundestag wird lediglich eine schwarz-grün-gelbe Koalition aus Union, Grünen und FDP die nötige Mehrheit haben, sofern es keine Neuwahlen gibt. Bei Neuwahlen dürfte Merkel nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Nachfolger mit den Hufen scharren. Etwa die neue Unions-Vorsitzende AKK.

Die FDP hatte in Person ihres Vorsitzenden Lindner der Öffentlichkeit schon mitgeteilt, sie würde eine solche Koalition von Union, Grünen und FDP tragen. Voraussetzung sei dafür aber, dass Merkel nicht mehr Kanzlerin sei. Insofern ist die Einlassung von Juncker möglicherweise doch ein Fingerzeig aus dem EU-Apparat, dass die Kanzlerin eine Zukunft in anderer Funktion haben könne. Die Götterdämmerung könnte nahen. In welcher Rolle? Das ließ Juncker offen. Dass sie sich noch einmal einer „Bürgerwahl“ stellt, ist nach den EU-Wahlen unwahrscheinlicher. Also dürfte sie „berufen“ werden. Über die EU hinaus: UN, IWF oder ähnliche Großinstitutionen dürften ihr offen stehen.

Gerade in Deutschland dürfte es in den kommenden Wochen heiß hergehen – die Merkel-Ära hat dunkle Schatten hinterlassen. Sehen Sie sich weitere Beispiele an – hier.

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