ERSTAUNLICH: FDP-Politikerin fragt sich „Gibt es eine Agenda beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk?“

Die FDP-Politikerin Ria Schröder, die zugleich Bundesvorsitzende der „Jungen Liberalen“ (Julis) ist, verlangte der „Welt“ gegenüber vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nun „mehr Neutralität“. Sie sei der Meinung, es gäbe Beiträge, „bei denen ich mit dem Kopf schütteln muss, zum Beispiel bei vielen Kommentaren. Natürlich dürfen diese politisch auch mal etwas gefärbter ein, aber wenn Redakteure zur Bekämpfung des Klimawandels Verbote einfordern“, dann sei dies für sie befremdlich. Das Befremden teilen viele Kritiker der öffentlich-rechtlichen Medien, die tatsächlich mit zahlreichen Kommentaren mehr oder weniger deutlich die Agenda der Regierung zu vertreten scheinen.

Agenda beim Rundfunk?

Die FDP-Politikerin frage sich tatsächlich, ob es „eine Agenda beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ geben würde. Genau dies ist die Behauptung zahlreicher Beobachter, die in der Regel – wiederum aus der Richtung der Leitmedien – in die Ecke der Verschwörungstheoretiker eingeordnet werden.

Schröder sieht sogar zahlreiche Beiträge, die „verzichtbar“ seien. Unter anderem sei es nicht Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ein Unterhaltungsprogramm zu bieten. Insofern sei es möglich, die Gebühren zu senken. „Der größte Teil der Rundfunkgebühren“ fließe in Sendungen und Produktionen, die auf die Meinungsbildung bei den Zuschauern keinen Einfluss hätten. „Man könnte die guten, informativen Formate in einem Sender bündeln. Und den Rest im ZDF zusammenfassen und privatisieren.“

Die Kritik kommt zu einer Zeit, in der die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, wie wir berichtet haben, die Gebühren steigern wollen. Grundlage dafür seien allgemein die gestiegenen Kosten. Insbesondere jedoch verwiesen die Sender jüngst auf die qualitativ hochwertige Berichterstattung in der Corona-Phase. Dies wiederum bestreiten zahlreiche Beobachter. Die sozialen Medien alleine haben sehr viel facettenreicher – mit verschiedenen Theorien – berichtet und auch quantitativ mehr geleistet. Da es ohnehin nicht eine Wahrheit gebe, die bereits im Februar, März oder April festgestanden habe, ist die Varianz in den sozialen Medien auch informativ gewesen – nur kein Regierungsprogramm. Hier lesen Sie mehr dazu, wie Sie die GEZ behandeln können….

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