Erschreckender Verdacht zum Kawasaki-Syndrom: Coronavirus nicht schuld, aber laut Pharma-Herstellern Impfstoffe

Das aktuell „vermehrte Auftreten“ des Kawasaki-Syndroms wird in den Medien immer wieder als unerklärliche, aber irgendwie mit dem Corona-Virus in Zusammenhang stehende Erkrankung dargestellt. Leider haben es die Berichterstatter offenbar verabsäumt, sich mit den Zusammenhängen hinreichend vertraut zu machen. Ein Beispiel (von vielen): Die „Welt“ notierte am 19. Mai: „Erst Ausschlag, dann kurz vorm Herzversagen – Das Corona-Martyrium eines 14-Jährigen.“ Wenn der hier begründete Verdacht stimmt, sollten Masern-Impfungen, wie sie die Bundesregierung derzeit vorschreibt, dringend überdacht werden. Schon wieder ein Beitrag aus dem Reich der Impfgegner? Lesen Sie selbst, was die Autorin Christine Siber-Graaf auf „Rubikon“ zum Thema Kawasaki-Syndrom ermittelt hat.

Kluger Schluss

Die Autorin erklärt für die Erkrankung an diesem Syndrom, einer Entzündung der Gefäßwände (Vaskulitis) am ganzen Körper, die gängige Erklärung als unzureichend. Typischerweise heißt es, ein Virus oder Bakterien könnten verantwortlich sein. Die sind allerdings niemals „sicher festgestellt“ worden. Kinder und Jugendliche jedoch als Hauptträger werden oft geimpft. Daher hat die Autorin Beipackzettel der Impfstoffe untersucht. In einer „Fachinformation von 2013“ von GlaxoSmithKline für „Priorix (Lebend-Impfstoff Masern-Mump-Röteln) findet sich für die Zeit nach der Markteinführung: „…. folgende Nebenwirkungen nach der Priorix-Impfung berichtet. Da die Nebenwirkungen aus Spontanberichten hervorgingen, ist deren Häufigkeit nicht zuverlässig abschätzbar.“ Unter den Nebenwirkungen findet sich auch das Kawasaki-Syndrom.

Die nächste Fachinformation zu Priorix ist im November 2019 aktualisiert worden. Das Kawasaki-Syndrom findet sich in der Liste nicht mehr – auch wenn der Impfstoff nur weiter verlängert zugelassen wurde, aber nicht neu. Es scheint gestrichen worden zu sein.

Eine weitere Fundstelle nennt die Autorin über den MMR-Impfstoff Priorix. Im Jahr 2013 heißt es: Nach der Markteinführung…. Und wieder ist die Häufigkeit nicht abschätzbar, da es nur Spontanberichte dazu gab, die also keine wissenschaftliche Studie darstellen. Erneut wird das Kawasaki-Syndrom aufgeführt.

Eine dritte Fundstelle ist der Lebendimpfstoff Priorix-Tetra (Masern-Mumps-Röteln-Varizellen). Erneut heißt es in der herstellereigenen Fachinformation 2013: „Nach der Markteinführung…“ sei berichtet worden (Spontan). Unter den schwerwiegenden Nebenwirkungen 2013 in der Liste der Fachinformation ist wieder das Kawasaki-Syndrom. Die jüngste Aktualisierung aus dem Dezember 2019 enthält diesen Hinweis nicht mehr.

Jens Spahn empfiehlt die Pneumokokken-Impfung

Novartis als Hersteller des Impfstoffes Bexsero wiederum, ein Impfstoff gegen Meningokokken, Gruppe B, hat 2014 in seiner Fachinformation ebenfalls das Kawasaki-Syndrom als Nebenwirkung benannt – möglicherweise, heißt es wiederum in diesem Bericht, bei jedem 1.000sten Impfling. Ein anderer Hersteller eines solchen Impfstoffes, PNEUOMOVAX-23, Hersteller Sanofi-Pasteur, warnte sogar davor, gesunde Erwachsene sollten sich nicht „routinemäßig neu“, impfen lassen. Bei einem kürzeren Zeitabstand als 3-5 Jahren seien die Risiken für Nebenwirkungen erhöht. Wer über 65 sei, trage sogar das Risiko für das Auftreten einiger systemischer Nebenwirkungen, wenn eine Wiederholungs-Impfung zu schnell wiederholt würde. Dasselbe gelte für Kinder, sofern diese gesund seien.

Leider hat unser Gesundheitsminister Jens Spahn die ausdrückliche Warnung offenbar nicht gelesen. Denn noch im März 2020 empfahl Jens Spahn Menschen ab 60 Jahren und Kindern, sie mögen sich gegen Pneumokokken impfen lassen. Der Hersteller hatte genau davor gewarnt. Dr. Drosten empfahl in der Öffentlichkeit zudem, die Menschen sollten sich zusätzlich gegen Grippe impfen lassen. Lt. Hersteller-Informationen allerdings ergibt sich aus der gleichzeitigen Impfung mit den beiden Impfstoffen das Risiko stärkerer Nebenwirkungen. Ist diese Reaktion der Politik nur Zufall? Reine Naivität?

Endbetrachtung: Jedenfalls lässt sich aus den erhobenen Daten bis dato nicht feststellen, dass das Covid-19-Virus und die Kawasaki-Syndrome in einem Zusammenhang stehen. Vielmehr besteht der von den Herstellern über deren eigene Fachinformationen genährte Verdacht – mehr nicht – es könnte sich hier um bekannte Nebenwirkungen vormaliger Impfungen handeln. Der Impfstatus der Kinder, die an dem Syndrom erkranken, müsste dringend vollständig erhoben werden. Zudem wäre dringend zu untersuchen, ob es einen Zusammenhang zwischen Grippe-Impfungen etwa in der Provinz Bergamo und Gefäßerkrankungen der an Covid-19 Verstorbenen gegeben hat. Denn 2019 sei eine massive Grippe-Impfkampagne durchgeführt worden, bei der 1540.000 Dosen eingekauft worden seien und allein 129.000 an Menschen im Alter von mehr als 65 Jahren verabreicht worden seien. Erinnert sei an die oben erwähnte Warnung des Herstellers vor Nebenwirkungen bei Nicht-Berücksichtigung des Zeitfensters von 3 bis 5 Jahren. Den ganzen Fall werden wir hier für Sie aufbereiten – einfach klicken.

 

 

 

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