Enthüllt: Ex-Staatssekretär Willy Wimmer sieht Skripal und Syrien als Kriegsvorwand

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Auch in den Tagen rund um die Diskussionen zu „Chemnitz“ bleibt Syrien ebenso wie der Giftanschlag unter dem Stichwort „Skripal“ in Deutschland ein Thema. Der frühere Staatssekretär des Verteidigungsministers, Willy Wimmer, sieht in diesen beiden Themen einen Vorwand für einen größeren Krieg. Der Experte nimmt seit Jahren kein Blatt mehr vor den Mund und wird nun auf „RT.Deutsch“ zitiert.

Krieg „muss nicht warten“

Wimmer führt aus, dass allein das Begräbnis des früheren Präsidentschafts-(Vorwahl-)kandidaten John McCain in den USA deutlich gemacht habe, wie sehr sich das kriegslüsterne Washington von ihm vertreten fühlte. In einer „Koalition“ mit der demokratischen Ex-Kandidatin Hillary Clinton, die auch als Außenministerin ihrem Ruf als Kriegstreiberin gerecht geworden sein dürfte, galt McCain als Hoffnungsträger des früheren Amerika. Des Establishments, das Interessen der wirtschaftlichen und militärischen Elite in aller Welt vorwärtsverteidigen möchte.

Gegenspieler Trump spürt dieser Tage den eisigen Gegenwind, der wohl jedem entgegengebracht würde, der sich dieser Macht entgegensetzt. Trump würde, so Wimmer, in den USA oder in Washington als „politischer Emporkömmling“ betrachtet. Auch wenn McCain jetzt als Gegenspieler nicht mehr auf der Erde weilt, müsse der nächste Krieg nicht warten.

Bob Woodward, einer der beiden Enthüllungsjournalisten im Watergate-Skandal, habe mit der Publikation des Buches „Angst im weißen Haus“ dazu jetzt ganze Arbeit geleistet. Dies sei jetzt lanciert worden, um Trump den Fangschuss zu versetzen.

Aktuell sei das Washingtoner Establishment wie die Londoner Hinterabteilung „drauf und dran“, mit Syrien und durch die Skripals „die Gründe für den nächsten großen Krieg zu zimmern“.

Schon das bisherige System, das Kriege wie gegen Jugoslawien hervorgebracht habe, müsse oder solle „gnadenlos aufrechterhalten werden“. Sonst würde eine „globale Welle von Kriegsverbrecherprozessen“ losgetreten. Daher seien „Syrien“ und „Skripal“ die Vorwände, um jetzt den nächsten Krieg zu beginnen.

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