Ein Stück „China“ in Vilshofen: Sozialistische Erziehung in Deutschland

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Im bayrischen Städtchen Vilshofen (Landkreis Passau) bekommen Haushalte, die nachweislich „nachhaltig“ wirtschaften, von der Stadt grüne Hausnummern verliehen. Einwohner, die in besonderem Maße auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz achten, werden, ganz ähnlich wie beim Social-Credit-Punkte-System in China, „belohnt“ – und zwar so, dass jeder sehen kann, wie vorbildlich sich diese Bürger verhalten. Das berichtet der „Vilshofener Anzeiger“.

Besonders umweltbewusste Häuslebauer wurden schon erstmal 1996 im Saarland mit einer grünen Hausnummer ausgezeichnet. Das Saarland war eben schon immer anders. Das sieht man auch an den „Politikern“, die dieses Bundesland hervorgebracht hat (Erich Honecker, Heiko Maas, Annegret Kramp-Karrenbauer, Peter Altmaier, Oskar Lafontaine). Die Gemeinde Vilshofen in Niederbayern geht nun einen Schritt weiter.

Die Auszeichnung erhält, werde in einem Katalog mit 51 Kriterien mindestens 150 Punkte erhält. Abgefragt werden Punkte wie Stromverbrauch, Betrieb einer Photovoltaik-Anlage, Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Besitz von E-Autos (welche nicht einmal ökologisch sind), Besitz von Fahrrädern sowie die Häufigkeit von Fleischverzehr und der Konsum von Bio-Lebensmitteln. Auch die Mitgliedschaft in einem Verein wie „Greenpeace“ bringt Punkte. Wer gar kein Auto besitzt, bekommt sogar noch Extra-Punkte. Bürger, die ein grünes Schildchen an ihrem Häuschen haben wollen, müssen mittels Rechnungen und Fotos belegen, wie ökologisch korrekt sie tatsächlich leben. Wer 150 Punkte erreicht, erhält die Öko-Plakette.

Die Idee einer nachhaltigen, ökologischen Lebensweise ist grundsätzlich nicht falsch. Sie muss jedoch freiwillig erfolgen. Die Mittel müssen hinterfragt werden, wie die Nutzung der höchst umweltschädlichen Elektro-Autos. Die Verteilung von Öko-Plaketten geht in eine Richtung, die nach Sozialismus und Öko-Diktatur riecht. Vilshofen wird zu einem Stück China. Bürger werden zu Untertanen gemacht. Deutsche Möchtegern-Sozialisten in Kommunen wollen Bürger „richtig“ erziehen. Die Initiative des Öko-Punkte-Systems stammt von Grünen Stadträten und Wählergemeinschaften. Die Absicht ist es, Bürger, die sich freiwillig zum gläsernen Bürger degradieren und ihre Anbiederung an den angeblich menschengemachten Klimawandel dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie es Gemeindevertretern erlauben, ihre Nase in private Angelegenheiten zu stecken, mit einer „Auszeichnung“ (für besondere Dummheit?), der grünen Hausnummer zu „belohnen“.

Florian Hahn, Vize-Generalsekretär der CSU, kommentierte das in der „Bild“-Zeitung: „Zu Verbieten und Verderben gesellt sich nun noch Brandmarken – die Öko-Fundamentalisten verabschieden sich immer mehr von einer freien und liberalen Gesellschaftsordnung. China lässt grüßen!“ Sein Parteikollege Christian Haase sprach von einer „Ausgrenzung für alle, die sich einen kostspieligen Öko-Lebenswandel nicht leisten können“. FDP-Generalsekretärin Teuteberg findet die Initiative „grotesk“: „Verwaltung sollte Dienstleister und nicht Erzieher der Bürger sein“, sagte die Bundestagsabgeordnete. Jedoch: Die „Erziehung“ von Industrie und Bürgern findet ja auf Bundesebene bereits durch die Merkel-Regierung statt. Was da auf Gemeindeebene folgt, ist das Ergebnis von Merkel-, Grünen- und Fridays-for-Future-Indoktrination.

Es gab einmal eine Zeit, da haben sich die Deutschen gegen die Durchführung statistischer Erhebungen, genannt Volkszählung, aus Datenschutzgründen gewehrt. Heute sind wir soweit gekommen, dass das Bemühen der Anbiederung jegliche Bedenken in puncto Datenschutz über den Haufen wirft, dass die Preisgabe der Privatsphäre und individuellen, freien Lebensgestaltung für ein grünes Hausschild, von Sozialisten verliehen, als erstrebenswert angesehen wird. Armes Deutschland. Datenschutz und Anti-Zensur sind in Deutschland inzwischen in der politischen Minderheit. Wir beschäftigen uns mit dem Thema auch in den kommenden Ausgaben. Besondere Einschränkungen sind auch für 2020 geplant – mehr lesen Sie an dieser Stelle. 

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